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VorarlbergWeiterer Knochenfund bei großangelegter Suchaktion

Ermittlungen zu Todesumständen der 26-Jährigen werden fortgesetzt.

NIEDER�STERREICH: T�DLICHER BERGUNFALL AUF DER RAX
© (c) APA/OESTERR. BERGRETTUNGSDIENST
 

Bei einer Suchaktion nach sterblichen Überresten einer seit März vermissten Vorarlbergerin ist am Donnerstag ein weiteres Knochenstück gefunden worden. 45 Polizeikräfte gingen das Gebiet zwischen der Spätenbachalpe im Gemeindegebiet von Dornbirn und Hohenems-Schuttannen in Suchketten Meter für Meter ab. Dabei wurde im Bett des Spätenbachs ein Knochenteil entdeckt, so die Polizei.

Das Knochenstück werde an das gerichtsmedizinische Institut in Innsbruck übergeben. Die Suchaktion habe sich aufgrund des teilweise sehr steilen Geländes und des regennassen Untergrunds schwierig gestaltet. In einer Nachbesprechung werde voraussichtlich am Freitag über eine mögliche Fortsetzung der Suche entschieden, so die Polizei. Die Ermittlungen zu den Todesumständen der 26-Jährigen, die am 5. März als vermisst gemeldet wurde, würden fortgesetzt. 

Suche mit Hunden

Im September hatte ein Wanderer im Bereich der Spätenbachalpe einen menschlichen Knochen gefunden. Dieser konnte im Zuge einer DNA-Untersuchung der vermissten Lustenauerin zugeordnet werden. In der Folge habe die Alpinpolizei bei weiteren Suchaktionen zwei weitere Knochen entdeckt. Am Mittwoch sei das Gebiet mit drei Leichensuchhunden durchkämmt worden, allerdings ohne Erfolg, so die Polizei. Man hoffe nun, weitere Überreste der 26-Jährigen, persönliche Gegenstände oder Kleidung zu finden, damit eine kriminaltechnische und gerichtsmedizinische Untersuchung eine Klärung der Todesursache ermöglichen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand halte man ein Gewaltverbrechen für "eher unwahrscheinlich". Denn die Polizei habe den begründeten Verdacht, dass die vermisste Frau selbst und freiwillig im Gebiet unterwegs war, so der Polizeisprecher. Bisher gebe es keine Anzeichen, die auf ein Gewaltverbrechen hindeuteten, man ermittle aber weiter. Die Suchaktion sei bis Anbruch der Dämmerung, also etwa bis 16.00 Uhr, angesetzt. Das Gelände ist für die Allgemeinheit gesperrt.

 

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