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Wien Rund 200 Organmandate und 160 Anzeigen bei Radlerkontrollen

Großteil betraf Missachtungen des Rotlichts - Auch Autofahrer und Fußgänger gestraft.

201 Organmandate und 159 Anzeigen hat die Wiener Polizei am Dienstagnachmittag bei Schwerpunktkontrollen von Radfahrern ausgestellt
201 Organmandate und 159 Anzeigen hat die Wiener Polizei am Dienstagnachmittag bei Schwerpunktkontrollen von Radfahrern ausgestellt © APA/ALEXANDER FECHTER
 

201 Organmandate und 159 Anzeigen hat die Wiener Polizei am Dienstagnachmittag bei Schwerpunktkontrollen von Radfahrern ausgestellt. Darunter fanden sich allerdings auch Strafen gegen Autofahrer und Fußgänger, zog die Landespolizeidirektion am Mittwoch Bilanz. Die meisten Übertretungen betrafen Missachtungen des Rotlichts. 77 Radfahrer, neun Kfz-Lenker und sechs Passanten wurden deshalb belangt.

Insgesamt knapp 8.800 Euro spülten die Verkehrssünder allein durch die Organmandate in die Kassen von Bund und Land. 45 Mal wurden Personen wegen des nicht gesetzeskonformen Zustandes ihres Fahrrades zur sofortigen Zahlung aufgefordert oder angezeigt. 14 Strafen gab es wegen Telefonierens am Rad, 17 wegen Befahrens des Gehsteigs. Auch wegen Geschwindigkeitsübertretungen und anderer Delikte hielten die Beamten zahlreiche Radler an.

An drei Hotspots wurde kontrolliert

Kontrolliert wurde unter anderem am Schottentor - und nicht nur Radfahrer. Jeweils drei Kfz-Lenker waren ebenfalls zu schnell oder mit dem Handy am Ohr unterwegs. Bei rund 70 Alkovortests wurden ein Radfahrer mit mehr als 0,8 Promille und ein betrunkener Autolenker mit geringerem Promillewert erwischt. Auch ein Hundebesitzer erhielt bei dem Schwerpunkt eine Anzeige, das Tier wurde von den Beamten wegen verwahrloster Haltung abgenommen.

Die Polizei kündigte an, derartige Überprüfungen von Radfahrern in Zukunft öfter durchzuführen. Die Wünsche aus der Bevölkerung und die Zahlen der Organmandate und Anzeigen vom Dienstag würden für sich sprechen, hieß es seitens Michael Takacs, Leiter der Wiener Verkehrsabteilung.

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