Rechnung von der Flugpolizei Rettung vom Berg kann teuer werden

Wenn sich Alpinisten, Skifahrer oder andere bei Freizeitaktivitäten "grob fahrlässig" in Gefahr bringen, müssen sie künftig selbst für den Bergungseinsatz aufkommen.

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© dapd
 

Ab Freitag tritt in Österreich eine Änderung des Sicherheitsgesetzes in Kraft. Für Freizeitalpinisten könnte diese große Auswirkungen haben, denn sie besagt, dass Bergungen mit der Flugpolizei, die aus "grober Fahrlässigkeit" heraus passieren, künftig selbst bezahlt werden müssen. Auch bei vorsätzlich falschen Notmeldungen flattern den Betreffenden Rechnungen der Flugpolizei ins Haus. Wenn nicht fahrlässig gehandelt wurde, wird der Einsatz weiterhin bezahlt.

Eine Bergung kostet im Schnitt 3.000 Euro. Zwischen 350 und 400 Menschen werden jährlich unverletzt aus verschiedenen Situationen gerettet. Der Leiter der Flugpolizei im Innenministerium Werner Senn geht davon aus, dass "wir zukünftig etwa ein Drittel verrechnen werden", wie er gegenüber dem ORF Steiermark ankündigte.

Kommentare (2)
glashaus
2
1
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Entscheidung?

ob fahrlässig oder nicht entscheidet der Kickl oder die blautürkiese Gesinnung?
Dazu hat man ja unter anderem auch eine Privatversicherung.

amse84ik
0
1
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@glashaus

Bei so einem Kommentar kann man nur eins : den Kopf schütteln........