Zwei mehr als 2017Pfingsten forderte acht Verkehrstote

Die meisten Opfer gab es in Niederösterreich.

Tödlicher Unfall in Klingenbach (Burgenland) © BFKDO EU–RESSEDIENST&FF KLINGENB
 

Am Pfingstwochenende sind nach den vorläufigen Zahlen acht Menschen auf Österreichs Straßen ums Leben gekommen. Das sind zwei Tote mehr als noch 2017 und doppelt so viele wie bei der niedrigsten Bilanz in den Jahren 2013 und 2016. Dennoch liege man mit der aktuellen Statistik im Durchschnitt der vergangenen 15 Jahre und weit unter dem blutigsten Jahr 1979, als 45 Verkehrsteilnehmer starben.

In der gesamten Pfingstwoche 2018 verunglückten laut Innenministerium zehn Menschen im Straßenverkehr tödlich, im Vorjahr waren es 14 gewesen. Und seit 1. Jänner gab es auf Österreichs Straßennetz 136 Verkehrstote, im Vergleichszeitraum 2017 waren es 125 und 2016 135 Verkehrstote.

Hier eine Auflistung der tödlichen Unfälle des Pfingstwochenendes:

Steiermark: Ein 49-jähriger übersieht am Freitag bei Dunkelheit in
einer leichten Rechtskurve einen Fußgänger (34), stößt diesen
nieder und begeht Fahrerflucht. Der Passant stirbt, der
Unfalllenker wird durch Fahrzeugteile ausgeforscht.

Burgenland: Ein ungarischer Pkw-Lenker (33) überholt am
Pfingstsamstag auf der Umfahrung Klingenbach (B 16) ein Fahrzeug und prallt frontal gegen das Auto einer Landsfrau. Die 55-Jährige
wird tödlich verletzt.


Kärnten: Ein Klein-Lkw-Lenker (33) kommt in leichter Rechtskurve
links von der Fahrbahn ab und prallt gegen einen Baum. Ein nicht
angegurteter Insasse (34) stirbt am nächsten Tag im Krankenhaus.


Niederösterreich: Bei einer Probefahrt gerät ein 40-jähriger
Motordreirad-Lenker am Pfingstsamstag auf einer Gemeindestraße
ohne Helm auf den unbefestigten Straßenrand und prallt gegen einen Alleebaum.


Niederösterreich: Ein Radfahrer (71) fährt am Sonntag auf einem
Güterweg vor einer Rechtskurve geradeaus und stürzt in einen
Wassergraben.


Niederösterreich: Ein Motorradfahrer (34) gerät am Pfingstmontag in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und prallt gegen einen entgegenkommenden Pkw.


Oberösterreich: Eine Autofahrerin (34) übersieht bei einer
Kreuzung einen Motorradlenker (53), der am Pfingstmontag bei der
Kollision stirbt.


Salzburg: Am Pfingstfreitag rutscht ein 57-jähriger Biker in einer
Rechtskurve auf der nassen Fahrbahn weg, prallt gegen einen
Klein-Lkw und erleidet tödliche Verletzungen.

Kommentare (3)

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otto der große
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Die verstärkte Verkehrsüberwachung der Polizei

bin über Pfingsten um die 1000km gefahren Autobahnen (zb.A9,A1,A2 ) auch Bundesstraßen(zb. B1 S35 B145)habe genug "Wahnsinnige" gesehen aber Polizei KEINE.

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furki
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Mich wundert das gar nicht.

Mindestens 50% der Motorradfahrer sollte man den Führerschein wegen psychologischer Nichteignung den Führerschein abnehmen bzw. nicht geben. Es ist einfach ein Horror, wie sich diese Idioten auf den Straßen benehmen. Haben eh fast keinen Schutz. Mitschuld ist die Exekutive und auch die Regierung.

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AloisiaBassa
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DANKE

für diesen "differenzierenden" Kommentar.
Und wie sieht es bei den PKW-Lenkern aus?

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