ReisewelleWieder Stau in Richtung Kroatien

In Wien, Niederösterreich und im Burgenland haben die Sommerferien begonnen, auch in einigen deutschen Bundesländern setzt der Urlauberstrom Richtung Süden ein.

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SALZBURG: STAUS IM REISEVERKEHR
© APA/FRANZ NEUMAYR
 

Dieses Wochenende beginnen in Wien, Niederösterreich und im Burgenland die Sommerferien. "Vor allem im Ballungsraum Wien wird es daher ab Freitagmittag zu starkem Verkehr kommen. Wir erwarten Verzögerungen besonders auf den Stadtausfahrten", sagt Christian Ebner vom ASFINAG Verkehrsmanagement.

Zusätzlich sind in Bundesländern in Mittel und Norddeutschland bereits Ferien oder beginnen diese am Wochenende. Der Urlauberstrom aus dem Norden wird am Freitagnachmittag und speziell am Samstag auf den Reiserouten Richtung Süden unterwegs sein. Betroffen sind besonders die A 2 Süd, A 9 Pyhrn, A 10 Tauern und A 11 Karawanken Autobahn wie die Tiroler Brennerachse A 12 und A 13. Auch in Richtung Osten erwartet die ASFINAG deutlich mehr Verkehr auf der A 8 Innkreis, A 25 Welser, A 1 West und A 4 Ost Autobahn.

Neuralgische Punkte mit mehr Staurisiko sind dabei vor allem die A 1 im Bereich der Baustelle zwischen Pöchlarn und Matzleinsdorf, die A 4 ab dem Knoten Schwechat im Baustellenbereich, die A 8 nahe der deutschen Grenze, die A 9 beim Tunnel Hungerbichl (Blockabfertigung ab Tunnel Ottsdorf wahrscheinlich) und die A 13 beim Grenzübergang Brenner. Auch auf der A 11 vor dem Karawankentunnel sowie auf der A 10 im Bereich Ofenauertunnel und Einhausung Flachau kann es zu Verzögerungen kommen.

Stau in Slowenien und Kroatien

Die Grenze zwischen Slowenien und Kroatien ist eine Schengenaußengrenze, daher werden hier strengere Grenzkontrollen durchgeführt. Außerdem kommt es bei Baustellen auf wichtigen Reiserouten durch Slowenien zu Staus, dazu kommt die Sperre der Ptuj-Brücke (Verbindungsstraßen 710) sowie Verzögerungen an Mautstellen.

Das größte Stau-Wochenende steht uns erst bevor

"Erfahrungsgemäß hält sich das Stauaufkommen an den ersten Ferienwochenenden in Grenzen. Erst der Urlauberschwung aus Nordrhein-Westfalen am dritten Juli-Wochenende wird die erste große Welle im Sommerreiseverkehr bringen", prognostiziert die ÖAMTC-Mobilitätsinformation. Ab dann wird es kein Wochenende ohne Stau geben. Besonders heftig wird das Wochenende von 29. und 30. Juli, wenn in Bayern und Baden-Württemberg die Ferien beginnen, gleichzeitig aber auch bereits die ersten Urlauber die Heimreise antreten.

Im Rückreiseverkehr wird es an den ersten beiden September-Wochenenden so richtig eng. Zuerst kommen Ostösterreicher, Slowaken und Polen aus dem Urlaub zurück, dann werden Westösterreicher, Bayern und Baden-Württemberger für ein letztes Überschwappen der Reisewellen sorgen.

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