Es war das bisher größte Bergdrama des Jahres in Österreich: Im Jänner erfror eine Salzburgerin am Großglockner, ihr Partner hatte sie entkräftet zurückgelassen, gegen ihn wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Aber nicht nur ein Extremfall wie dieser treibt Hans Ebner die Sorgenfalten auf die Stirn. Ob eine in kurzen Hosen und Turnschuhen im Schnee stecken gebliebene Familie am Schafberg in Oberösterreich, drei Unwetter-Einsätze an einem Abend am Schneeberg oder ein Hubschrauber-Einsatz bei höchster Gefahrenstufe am Dachstein in 1000 Meter Höhe: All diese Rettungseinsätze eint ein fahrlässiges Verhalten von Wanderern und Bergsteigern, das die Alpinpolizei ausbügeln muss.