Sie helfen mit ihrem besonderen Spürsinn: Die Diensthunde des österreichischen Zolls waren letztes Jahr bei 1.150 Einsätzen dabei, bei denen mehr als 9.420 Kontrollen absolviert wurden. Dabei wurden fast 2,5 Millionen Euro Bargeld, knapp 100.000 Zigaretten, mehr als 200 Kilogramm Tabak, 1.333 Zigarren, rund 224 Kilogramm Suchtgift und zwölf Artenschutzvergehen aufgedeckt.

Der richtige Riecher

„Unsere Zoll-Diensthunde haben wieder den richtigen Riecher bewiesen. Im Kampf gegen Schmuggler ist das Zusammenspiel zwischen Hunden und Diensthundeführerinnen und -führern unerlässlich. Die Arbeit unserer vierbeinigen Kollegen ist eine wichtige Ergänzung im Rahmen aller Kontrollmaßnahmen, die von unseren engagierten Zöllnerinnen und Zöllnern durchgeführt werden“, sagt Finanzminister Gunter Mayr.

25 Diensthunde im Einsatz

Derzeit sind 25 Diensthunde für das Zollamt Österreich bundesweit im Einsatz, von denen fünf noch ausgebildet werden. Mehr als die Hälfte der ausgebildeten und in Ausbildung befindlichen Diensthunde nehmen Deutsche und Belgische Schäferhunde ein. Außerdem kommen sieben Deutsch Kurzhaar und ein Labrador zum Einsatz.

Die Ausbildung

Einem Diensthund wird das Aufspüren von Drogen und Tabakwaren (derzeit 16 Hunde im Einsatz), Drogen und Bargeld (7) oder Drogen und Artenschutz (2) antrainiert. Die Artenschutzspürhunde werden auf ca. 15 bis 20 verschiedene Gerüche konditioniert.

Bei der Artenschutzhundeausbildung wird eng mit dem Tiergarten Schönbrunn zusammengearbeitet. Die Ausbildung findet bei Zollstellen an Grenzübergängen, wie beispielsweise Nickelsdorf, oder auch an Flughafen-Zollstellen wie etwa Wien Schwechat statt. Auch in Kooperation mit Busunternehmen und Autohändlern wird die Sucharbeit trainiert.