Das Valeriehaus in Sportgastein ist für seine Sonnenterrasse und gutbürgerliche Küche bekannt. Doch die Idylle wurde zuletzt bei manch einem Gast getrübt, wie die „Salzburger Nachrichten“ berichten. Denn: Eine Kundin machte den Fall öffentlich, dass bei Kartenzahlung eine Gebühr von 1,20 Euro fällig wird. Im konkreten Fall hat die Dame und ihre Begleitung jedoch zuvor 60 Euro konsumiert. Wirt Otto Klaffenböck verteidigt die Praxis gegenüber der Zeitung: „Die Gebühren kosten mich fast so viel wie eine Arbeitskraft. Ich sehe nicht ein, warum ich gratis arbeiten soll.“ Die Zusatzkosten seien auf der Speisekarte deutlich gekennzeichnet – mehrsprachig, wie der Gastronom sagt.