Es ist Sonntagmorgen, 5.34 Uhr, als wir kapitulieren. Im ersten Moment ist es nur ein kleines Blubbern an einer Türschwelle zwischen zwei Kellerräumen, dort, wo unter dem Boden die Hauptstromleitung in unser Haus führt. Klar wie aus einer Gebirgsquelle hat das Grundwasser nach drei Tagen Dauerregen doch einen Weg hereingefunden. Und in dem Moment wissen wir: Entgegen allen Optimismus‘ ist es jetzt vorbei mit unserem Keller.