Die Aufregung um den AUA-Hagelflug OS434 reißt nicht ab. Der Passagier-Anwalt Wolfgang List ortet Behördenversagen, die vollständige Aufarbeitung des Falls werde „mutmaßlich systematisch abgeblockt“. Es könne nicht sein, dass verhindert wird, dass die Staatsanwaltschaft ermittelt, so List. Er vertritt mehrere Personen, die im Flieger saßen. Bereits Ende Juni hat man mittels Offenem Brief Antworten von der für die Aufsicht über Luftfahrtunternehmen zuständigen Ministerin Leonore Gewessler gefordert. Etwa: Hätte der Verkehrsflugzeugführer das Wetterereignis erkennen können? Oder: Wurde das Wetterradar sichergestellt? Nachdem eine Rückmeldung ausgeblieben sei, habe man nun einen zweiten Brief abgeschickt.
AUA-Hagelflug
Passagier-Anwalt: „Den Fall als leichte Störung einzuordnen, ist irre“
Passagier-Anwalt sieht bei Ermittlungen zu AUA-Hagelflug Versäumnisse. Ministerium widerspricht.
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