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''Bescherung'' fürs HeerEh klar, der steirische Verteidigungsminister schaut nur auf sein Bundesland.

 

Es kam ja in den letzten Jahren nicht allzu oft vor, dass das Bundesheer neue Fahrzeuge und modernes Gerät präsentieren oder dessen Beschaffung ankündigen konnte. Heuer gab es fürs Heer schon
zweimal große „Bescherung“. Und jedes Mal hat die Steiermark davon profitiert.

Das hat außerhalb der Landesgrenzen schon für so manche gerümpfte Nase gesorgt. So nach dem Motto: „Eh klar, der steirische Verteidigungsminister schaut nur auf sein Bundesland.“ Noch dazu, wo Mario Kunasek seine Ambitionen auf höhere Weihen in Graz offen vor sich herträgt.

Eine weiß-grüne Bevorzugung mag da oder dort schon zutreffen. Betrachtet man aber die beschlossene Hubschrauber-Nachfolge für Aigen und die Radpanzer-Stationierung in Straß unter diesem Gesichtspunkt, tut man den Soldaten dort Unrecht. Die haben sich das alles selbst erarbeitet – ohne Hilfe von höchster Stelle.

Die Hubschrauberstaffel hat jahrelange Expertise im Hochgebirgs- und Rettungsflug aufgebaut, das Jägerbataillon 17 in Straß gilt als Kompetenzzentrum für den Pandur. Dass dort auch das modernste Gerät stationiert wird, ist also nur logisch.

Aus (wahl-)taktischer Sicht ist es aber ebenso logisch, dass Minister Kunasek diese Investitionen für PR-Zwecke nützen wird.

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