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Deutschförderklassen Deutschkenntnisse sind wichtig für die Integration. Aber Schulung darf nicht Schikane sein

 

Gesonderte Deutschförderklassen in den Schulen. Eine um 300 Euro monatlich geringere Mindestsicherung, sofern die Sprachkenntnisse fehlen. Die türkisblaue Bundesregierung lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie den Spracherwerb (samt Wertevermittlung) als Schlüssel zur Integration betrachtet.

So weit, so gut – und so viele offene Fragen eines Laien: Worin genau ist der Integrationsgedanke, wenn man weiß, dass „die Regeln für das gute Zusammenleben in einem Wohnhaus“ nicht im Handyvertrag stehen?
Warum werden nur Ausländer gefragt, ob eine „Ehefrau ihren Mann schlagen darf, wenn er eine andere liebt?“ Oder wer die Gesetze macht? Van der Bellen ist es nicht. Das sind, zugegeben, herausgepickte Fragen aus einer an sich gelungenen App des Integrationsfonds.

Fragen stellen sich ja auch die Fachleute (siehe Bericht links) ebenso: Wieso sollen anerkannte Flüchtlinge oder Zuwanderer ein Deutsch-Niveau für Sozialleistungen besitzen, das von ihnen am Arbeitsmarkt gar nicht verlangt wird? Wieso darf das große, unter Kanzler Vranitzky gegründete Sprachinstitut (ÖSD) vorerst keine der so nachgefragten Integrationsprüfungen B1 abnehmen?

Dem ehrlichen Schulungsehrgeiz an der Bundesspitze zum Trotz: Der Beigeschmack der Schikane bleibt.

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