Letztens las ich die Anregung von Autorin Margarete Stokowski, das Wort "Karrierefrau" nicht mehr zu verwenden. Es zeige schließlich überdeutlich, dass es noch nicht Normalität sei, wenn eine Frau die Karriereleiter erklimme. Denn niemand würde einen erfolgreichen Mann "Karrieremann" nennen. Frauen bemerken ja spätestens mit dem Eintritt ins Berufsleben, dass sie nicht die gleichen Chancen haben wie ihre männlichen Kollegen. Denn noch immer werden sie sehr häufig schlechter bezahlt.
Sie-Kolumne
Natürlich dürfen Frauen arbeiten gehen - war das wirklich einmal anders?
Warum "Karrierefrau" eigentlich ein Unwort sein sollte, das Erobern von Männerberufen Frauen nicht hilft und die nächste Generation schon klüger ist.
© Jürgen Fuchs