Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Vordrängen bei der Impfung Ist es vertretbar, Bürgermeister zu immunisieren, bevor alle Heimbewohner an der Reihe waren?

 

Jeder Geimpfte zählt bei der Bekämpfung der Pandemie. Das ist unumstritten. Es darf in Zeiten der Knappheit von Vakzinen keine einzige Impfdosis weggeworfen werden. Doch ist es wirklich vertretbar, Bürgermeister oder gar deren Ehefrauen zu immunisieren, bevor alle Heimbewohner oder über 80-Jährigen an der Reihe waren?
Nach dem Motto „Man ist sich eben selbst der Nächste“ werden in manchen Kommunen die Ellbogen ausgefahren. Es geht schließlich ums Überleben. Für Ältere und Risikogruppen mehr – für manche Funktionäre wohl weniger. Doch das scheint zweitrangig.

Kommentare (2)
Kommentieren
3770000
0
4
Lesenswert?

Nur mehr peinlich....

Wir haben mit der FPÖ eine Oppositionspartei, die de facto zur Impfverweigerung aufruft. Und wir haben mit der ÖVP eine Bürgermeisterpartei, bei der sich in ganz Österreich Regionalpolitiker vorschwindeln und beim impfen in die Reihen von Altenheimbewohnern aufstellen. Wenn Impfstoff überbleibt, dann bitte zuerst das Gesundheitswesen-Personal und nicht die Bürgermeister. Österreich ist zu einer derart peinlichen Bananenrepublik verkommen, es ist zum weinen.

RonaldMessics
0
13
Lesenswert?

Ich bin mir...

...sicher, die angesprochenen Politiker hätten auch aus ihrem Kreis Personen gekannt, die entweder über 80 wären oder Risikopersonen sind..
Aber nein, man denkt zu sehr an sich. Früher sagte man, Hemd ist näher als die Jacke.