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Was gute Politiker ausmachtKurzer Abstieg ins alte Normal

© KK
 

Rudi Anschober und Sebastian Kurz haben im Beliebtheitsranking die Plätze getauscht. Knapp 2.500 Tage hielt sich der Kanzler unangefochten an der Spitze, damals war die Entdeckung Michael Spindeleggers Staatssekretär unter Werner Faymann. Nun musste der politische Langzeitdarling wegen Corona dem Gesundheitsminister weichen. Das ist überraschend, schließlich wurde den Grünen seit ihrem Eintritt in die Koalition vor einem halben Jahr vorgeworfen, sie ließen sich von der ÖVP regelmäßig über den Tisch ziehen. Bereits der bisherige harmonische Paarlauf der beiden war unerwartet. Noch als oberösterreichischer Landesrat galt Anschober als heftigster und erfolgreichster Kritiker von Kurz. 2019 zog er den Vergleich zwischen Marathon und Sprint bei der Integrationspolitik.

Kommentare (2)

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mobile49
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der seltenste fall ist engetreten

ein politiker , der die wahrheit sagt.
und dann steigt er auch noch auf der beliebtheitsskala.
es geschehen noch taten und wunder

zweigerl
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Die gesunde Skepsis

Nun also wieder "die gesunde Skepsis". Wochenlang wurde man von den diversen Hoffnungspredigern ge- und vertröstet. Alles im Griff! Und: Die Krise ist eine große Chance (Horx). Und das Schlimmste: Das gemeinschaftliche Beten diverser kirchlicher Kreise wird zum Auslöser eines neuen viralen Clusters. Beten macht Not.