Einzelne Ausschusstage mögen frustrierend sein, als Instrument der parlamentarischen Aufklärung produziert der Untersuchungsausschuss aber mehr als Schlagzeilen.
Entschlagungstiraden, endlose Geschäftsordnungsdebatten und Schreiduelle: Das öffentliche Bild des U-Ausschusses, der sich am Donnerstag in die Sommerpause verabschiedet hat, ist ausbaufähig. Dazu kommen frustrierte Aussagen aus dem Ausschuss selbst, wenn eine Auskunftsperson wieder einmal weniger zur Aufklärung beitragen konnte oder wollte. Sowie aktuell die Volkspartei, die sich im "ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss" verständlicherweise in der Opferrolle sieht – und wenig überraschend kaum neue Erkenntnisse ortet.
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