Belastete Straßennamen: Besser eine Apostelspiel-Allee als eine Max-Mell-Allee
Der Schriftsteller Christian Teissl meint in der Debatte um belastete Straßennamen, man solle Straßen und Plätze künftig nach Werken benennen, nicht nach Autoren.
Hierzulande herrscht immer noch der Glaube vor, man könne Dichterinnen und Dichter am besten dadurch würdigen, ihr Andenken am ehesten dadurch bewahren, dass man Verkehrsflächen nach ihnen benennt. So gibt es in jeder Stadt eine Straße, die nach unserem Klassiker schlechthin, nach Grillparzer heißt; jedes Kind kennt seinen Namen – doch lesen wir ihn wirklich noch oder zitieren wir nur mehr aus seinem Werk, was sich als zitierfähig bewährt hat?
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