Kolumne Valerie Fritsch: Löcher aller Art

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Valerie Fritsch
Valerie Fritsch © (c) Martin Schwarz, oxyblau photography
 

Kürzlich dachte ich über Löcher aller Art nach, denn der Mensch scheint mir in diesem Jahr besonders anfällig und empfänglich für die Lücke, den Riss, das Perforierte, das Verschwundene, obwohl er schon in jedem anderen Jahr nicht gefeit vor den Zumutungen der Welt ist. Irgendwo im Universum dröselt sich immer etwas auf, und schon hat man ein Loch in der Manteltasche, im Herz, im Portemonnaie oder im Leben, manches Mal, wenn es ungnädige Zeiten sind, auch alles auf einmal. Wer Unglück im Unglück hat, dem tut sich gleich ein Schwarzes auf, um sich an der Seele zu verschlucken, dann hat der Unglückliche zumindest ein Problem weniger. Man kann also nicht vorsichtig genug sein.

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