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Außensicht zum LockdownEine Opposition, die alles abnickt, ist verzichtbar

Irmgard Griss meint, gerade in Pandemiezeiten sei es die demokratische Rolle der Opposition, die Vorhaben der Regierung kritisch zu hinterfragen und Alternativen aufzuzeigen.

© AFP
 

Zeiten einer Pandemie sind harte Zeiten für die Opposition. Trägt sie die Maßnahmen der Regierung kritiklos mit, fragt man sich, wozu sie eigentlich da ist. Kritisiert sie Missmanagement und Missstände bei der Seuchenbekämpfung, gilt sie als Nestbeschmutzerin. Ihre Kritik wird als besserwisserisch empfunden. Oder, wie mir kürzlich jemand sagte, einfach nur als lästig. Denn jetzt komme es darauf an zusammenzuhalten.

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Ifrogmi
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und eine opposition, ...

... die nur haare in jeder suppe behauptet, ebenso.

Expat
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Zu diesem Thema muss man die Rolle des Kanzlers hinterfragen

Das wahre Problem in Österreich ist momentan, dass sich unser Kanzlerdarsteller jeden Zugang zu irgendeiner Partei , außer gezwungenermaßen zu den Grünen verbaut hat.
Das begann mit dem Abschuß seines Vorgängers in der eigenen Partei und endete mit der Sprengung zweier Koalitionen.
Dieser Mann ist einfach als Kanzler untragbar, da er jedes Vertrauen bereits verspielt hat und nur sich selbst als Mittelpunkt des Universums sieht.
Jedesmal wenn es darum geht das Parlament einzubinden, ist das nur gespielt, da es den Kanzler nicht interessiert was die Parlamentarier für eine Meinung haben.
Also bitte nicht wundern wenn sich die Opposition zurückzieht und auf den Bauchfleck des Selbstdarstellers wartet.
Kein vernünftiger Mensch wird mit diesem Narzissten und dieser ÖVP noch eine Koalition befürworten.

zweigerl
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Obsolete "Kritik"

Wohlfeile Empfehlungen aus dem Standardrepertoire einer immerzu "kritisch" Mahnenden. Erstens queruliert die Opposition ohnehin bis zum Abwinken die absolut notwendigen Maßnahmen der Regierung, zweitens ist die "Kritik" der Opposition durch diese absolute Ausnahmesituation einer permanenten Verseuchung auch ein permanenter Störfaktor. Wenn ohnehin niemand weiß, wie's weitergeht, ist der Dezisionismus angesagt.