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Medien-KolumneWenn ein Sender die Politik vor sich hertreibt

Ein zögerlicher Gesetzgeber ermöglicht dem Schweizer Radio und Fernsehen das Schaffen digitaler Tatsachen. Der ORF taktiert wie eh und je.

SCHWEIZ ABSTIMMUNG NO BILLAG
SRF = Schweizer Radio und Fernsehen, SRG = Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft © APA/KEYSTONE/LEANZA
 

Hierzulande wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk schon auffällig, wenn er Kanzler Kurz bei seiner Rede zur Nation pur und ohne Flaggenspalier zeigt. Dass der ORF die Politik vor sich hertreibe, lässt sich noch weniger in der Weiterentwicklung des Unternehmens behaupten. Zur Dachgleichenfeier auf dem Küniglberg wurde seine Wandlung „vom Public Services Broadcaster zur Public-Service-Plattform“ betont. Doch der Ausbau zur integrierten Zentrale auch für Ö 1, Ö 3 und multimedialen Newsroom beantwortet keine Frage nach der inhaltlichen Zukunft des Hauses. Sein Chef Alexander Wrabetz denkt wohl eher an die eigene Zukunft. Die Regierung plant noch heuer die Vorlage eines neuen ORF-Gesetzes. Nach bisheriger Lage wird der nächste Generaldirektor im August gewählt, die Funktionsperiode von Wrabetz dauert bis Ende 2021.

Kommentare (1)

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heri13
7
7
Lesenswert?

Sinnloses Geschmiere!

Der orf ist längst der Türkise hausfunk.