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GastkommentarEs ist der Kunde, der die Kosten für die höhere Liquidität zahlt

Der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Fritz Kleiner rechnet anhand eines simplen Beispiels vor, was in der Coronakrise gestundete Kreditraten kosten.

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++ THEMENBILD ++ CORONAVIRUS - KREDIT / SCHULDEN / FINANZIERUNG © (c) APA/BARBARA GINDL (BARBARA GINDL)
 

Förderungsanträge, Kreditverschiebungen, Zinszahlungen etc. von Unternehmen sind durch den wirtschaftlichen Lockdown eminent belastet. Auch Kreditinstitute bearbeiten diese Anträge intensiv. Kreditraten werden auf sechs Monate in die Zukunft verschoben. Den Kreditnehmern soll eine Liquiditätsmasse für sechs Monate zur Verfügung gestellt werden. Die erhöhte Liquidität führt zu höheren Zinsen. Den wenigsten Kunden ist klar, dass der Zinsenlauf während der sechs Monate nicht gestoppt wird, die Zinsen und Zinseszinsen laufen weiter. Ein Rechenbeispiel zeigt, dass bei einer Kreditsumme von 20.000 Euro und einem Zinssatz laut Vertrag mit 3,75 Prozent nach sechs Monaten die Zinsen auf 381,75 Euro angelaufen sind. Der Kunde zahlt die Kosten für die höhere Liquidität selbst.

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Möchte wissen, ob Herr Kleiner alle seine Kunden 6 Monate gratis berät? Oder auf die Honorare von 6 Monaten verzichtet? Darauf läuft dieser Artikel hinaus.