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MorgenpostDie Gene von Prinz Harrys Mutter, Lady Diana, erwiesen sich als stärker als die Bequemlichkeit

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Guten Morgen!

Oma tut seit 1952 ihre Pflicht, ohne zu murren. Als sie das Szepter von ihrem Vater übernahm, war Queen Elizabeth II. erst 26 Jahre alt. Prinz Harry, ihr Enkel, will sich den Zwängen des Hofstaats nicht mehr fügen und zieht aus. Das ist verständlich. Seine Pflichten waren zwar nicht besonders bedeutsam, aber nichts desto weniger eine schwere Last für das Privatleben. Er und seine Frau hatten sich an das zu halten, was das Protokoll vorgab, ohne die Aussicht, einmal zum Lohn für solche Kasteiung politisch von Bedeutung zu sein.
 
Prinz Harry und seine Frau gaben am Donnerstag Abend bekannt, auszusteigen aus dem königlichen Haushalt. Die Gene seiner Mutter, Lady Diana, die sich nie einfügen konnte in den Hofstaat, den die Windsors ins 21. Jahrhundert gerettet haben, erwiesen sich als stärker als die Bequemlichkeit, die Zeremoniell und Apanage im englischen Königshaus bieten.
 
Man wird sich um das Fortkommen des jungen Mannes und seiner kleinen Familie keine Sorgen machen müssen, aber so eine Trennung nötigt dennoch ein bisschen Respekt ab. Auch wenn der Schritt nicht so schwierig gewesen sein wird wie für Urgroßonkel Edward VIII., der der Liebe wegen sogar auf den Thron verzichtete.
 
In Österreich gaben am selben Tag die beiden Generalsekretäre der FPÖ, Harald Vilimsky und Christian Hafenecker, ihre Positionen auf. Wieder ein kleiner Schritt weg von der Ära Strache. Vielleicht wird die Partei heute in Leoben mehr zur Deutung der überraschenden Entscheidung beitragen.

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Kommentare (1)

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differentialrechnung
1
1
Lesenswert?

Respekt?

Möglicherweise in ein paar Jahren, wenn die beiden, dann in mittlerem Alter, ihn - auf eigene Rechnung und Gefahr - vielleicht verdient haben werden.

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