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MorgenpostBedingung für das Grundeinkommen bleibt, dass andere dafür arbeiten

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© APA/BARBARA GINDL
 

Haufenweise laufend und laut schnaufend Kaufende!

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Danke für Ihr Verständnis.

huetteka1
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Lieber Herr Ernst Sittinger

Es tut mir Leid Ihnen mitteilen zu müssen das Ihre Argumentation was das "bedingungslose" Grundeinkommen betrifft eine der kurzsichtigsten, verblendetsten und unsinnigsten ist die ich jemals gehört habe und das es eine SCHANDE ist das sowas sogar noch öffentlich in der Zeitung steht.
Punkt 1 :
Das Sie es denkunmöglich nennen zeigt schon Ihren geistigen Horizont. Sie können und wollen nicht einmal darüber nachdenken wie das funktionieren kann. Es fehlt anscheinend an Bildung.
2: " die alten Sklavenhalter mussten zuerst einmal Sklaven finden" naja wohl eher gewaltsam beschaffen. Stichwort Bildung. Heute regelt man das über gewaltige Erbschaften und finanzieller Übermacht (Lobbyismus) um den kleinen Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Überteuerte Wohnungen, Privatisierung des Staates, usw.
3: "der korrumpierende Verlockungs- und Neideffekt in Niedriglohnbranchen, wo zu befürchten steht, dass Menschen mutwillig ihren Job hinschmeißen und sich dadurch selbst unglücklich machen" das funktioniert heute schon und nennt sich dann Arbeitslosengeld und Mindestsicherung. Nur mit dem Grundeinkommen würde man mit Arbeit IMMER dazuverdienen. Der Arbeitsanreiz bleibt da ja bestehen wenn man nicht am Monatsende mit 0 am Konto aussteigen will. Heutzutage steigen viele mit 0 am Konto trotz Arbeit aus.
4. "Wer Energie aus dem System abzieht, muss auch Energie ins System hineinpumpen" sie sollten über soziale Gerechtigkeit und Geld/Ressourcenverteilung nachdenken. Meinungen ändern sich

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huetteka1
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....

Bitte nicht als Hasskommentar verstehen! Aber das immer weniger Leute immer mehr Geld und Macht haben (werden) und dafür immer mehr Leute immer ärmer werden ist tief in unserem System verankert. Es muss daher eine Umverteilung stattfinden. Es kann und darf auch nicht sein das Manager das hundertfache eines Arbeiters verdient. Das ist doch absolut krank! Alleine wenn das wegfallen würde und die exzessive Vermögensanhäufung ordentlich besteuert würde, müssten wir uns garkeinen Kopf um Grundeinkommen machen...

JEDER Österreicher der glaubt ER habe das alles verdient von Ferienhaus bis Zweitauto, sollte sich bewusst sein das das nur durch die Ausbeutung vieler (sehr, sehr) vieler Menschen überhaupt möglich ist, wenn auch nur bedingt in unserem Land. Aber wen interessieren schon die N**** da unten, Hauptsache Porsche fahren :)

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cockpit
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Antatt sich mit dem Thema richtig auseinander zu setzen,

wird seitens der "Unabhängigen" Kleinen Zeitung nur Neid und Missgunst geschürt!

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mmautne
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Warum keine ausgewogene Berichterstattung?

Wenn die Kleine Zeitung sich schon nicht ernsthaft mit dem Thema BGE auseinandersetzt, dann soll sie es lieber ganz lassen. Ausschließlich negative Kommentare.
Kein einziger Artikel geht auf mögliche positive Aspekte ein, die ein BGE mit sich bringen kann (und wird).

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preitlerj
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Böses denken, ... Warum?

"Ein Schelm der Böses denkt." - Wie tickt jemand, der per se annimmt, dass die Menschen schlecht sind und das System nur ausnutzen? Würde er selber dies tun? Wenn nicht, warum glaubt er dies von anderen.
Ganz, ganz böse finde ich, dass Nutznießer aus dem Sozialsystem, so hingestellt werden, als würden sie die arbeitenden Menschen als Sklaven halten. Die Idee kommt wahrscheinlich aus der Ecke, wo "Geld arbeitet" und wo Geld arbeitet, dort zahlen tatsächlich arbeitende drauf. Gegen das Grundeinkommen wird hauptsächlich von der Seite argumentiert, wo an der Arbeit von anderen Bereicherung passiert und die Angst haben ihre Sklaven zu verlieren.
Wir haben ein riesiges Sozialsystem installiert und finanziert, dass Menschen in Wirklichkeit drangsaliert. Allein die Kosten für diesen Apparat ohne die Gelder, die dann tatsächlich bei den Empfänger ankommen, würde wohl reichen um Grundeinkommen zu finanzieren. Wenn wir noch einen Teil aus dem Bereich "Geld arbeitet", wie vorgeschlagen eine Transaktionssteuer, hinzunehmen, zahlt NIEMAND von denen, die arbeiten nur einen cent zum Grundeinkommen dazu. Außer natürlich, dass die vielen Angestellten im Sozialsystem eine neue Beschäftigung oder Grundeinkommen brauchen.

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Lamax2
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Ein Schelm..?

Die Menschen sind als Kinder nicht schlecht, aber durch die Einflüsse der "negativen Zivilisation"-Konsum, Medienu.a.) entstehen immer mehr Entgleiste, die andere ausnutzen wollen, um selber zu Geld zu kommen. Die wahren Zahlen der Ausnutzer des bereits bestehenden Sozialsystems werden wohlweislich in den Medien zurückgehalten.

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JamesJolly
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Jaja

Die Zivilisation ist schuld. Eh klar.

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sila01
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ja...

ich bin exakt Ihrer Meinung!

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Lamax2
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Psyche beachten!

Das Gefühlszentrum des "immer der Blöde sein" und für andere arbeiten, liegt ungefähr im Bereich des Schmerzzentrums unseres Gehirns. Es tut weh, derjenige zu sein der für andere arbeitet, während diese es sich gut gehn lassen oder eine tolle Kleinarbeit annehmen. Das kann nicht gut gehen und immer nur mit irgend welchen passenden Statistiken das Ganze schönreden geht vollkommen an der Gefühlswelt der Menschen vorbei.

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cockpit
32
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Sehr geehrter Herr Sittinger!

Haben Sie sich mit dem Gedanken des bedingungslosen Grundeinkommens wirklich auseinander gesetzt? Ich nehme es nicht an, denn ansonsten würden Sie zu einer anderen Meinung gelangen!!

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mmautne
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Nicht mit BGE auseinandergesetzt

Mir scheint, als hätte sich seitens der Kleinen Zeitung kein einziger jemals ernsthaft mit dem BGE auseinandergesetzt, so wie die ganze Berichterstattung hier läuft. Traurig.

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cockpit
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mmautne

dem kann ich nur 100%ig beipflichten!

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homerjsimpson
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Der Titel suggeriert, dass wer Grundeinkommen bezieht nicht arbeitet.

Es ist aber das Gegenteil der Fall, so wie heute auch, denn das Grundeinkommen bekommt ja jeder. Dass es kein einfaches Thema ist: Ja. Aber bitte sachlich argumentieren, und nicht wieder das Bild der Hängematte auspacken. Denn der Großteil der Menschen will leisten, und das kann nicht so leicht geändert werden. Sicher nicht mit einem Grundeinkommen (über Generationen vlt etwas anderes und diskutierbar).

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SoundofThunder
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😏

Die Sozis gehen arbeiten damit die Überqualifizierten Langzeitarbeitslosen,die Frühpensionisten und Sozialhilfeempfänger leben können. Und wen wählen die? FPÖ! Wenn die wenigstens etwas Dankbar wären😏

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lucie24
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Frage der Umsetzung

Problem ist, dass die meisten Leute gar nicht wissen, was mit Grundeinkommen gemeint ist und auch nicht darüber informiert sind welche anderen Leistungen und Aufwendungen (u.a. 1000e staatliche Verwaltungsjobs) im Gegenzug wegfallen.

Das 2. Problem ist, dass das Grundeinkommen mit 1200 Euro zu hoch angesetzt ist. Es sollen - ähnlich der Mindestsicherung - ca 800-900 Euro sein. Mindestsicherung, Arbeitslosengeld etc. gibts dann natürlich nicht mehr.

Der Anreiz zu Arbeiten ist dann ein ganz einfacher: Mit 800 Euro kann man nicht wirklich gut leben. Wenn man aber seinen 1200 Euro-job aber weiterhin ausübt, hat man plötzlich 2000 Euro netto - auch ungelernt und kann super leben. Wenn man nix tut, dann eben mit den 800 Euro bei der Mama im Kinderzimmer.

So einfach ist das.

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Rick Deckard
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eine derartige Beeinflussung ...

und die Kleine schimpft sich unabhängig? Giebelkreuzzeitung...

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rolevil
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Sehr richtig

Vielen Dank für diesen Artikel, dem ist nichts hinzuzufügen!

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mmautne
3
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...

Wohl auch nicht ernsthaft mit dem Konzept BGE beschäftigt, stimmts?

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PiJo
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Sehr richtig " bedingungsloses Grundeinkommen"

Diesen Artikel sollten sich auch die Steiermärker am Sonntag zu herzen nehmen.

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aral66
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Steiermärker?

Sie meinen sicher "Steirer"

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Rick Deckard
18
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Hr Sittinger, es mag sein, daß ein bedingungsloses

Grundeinkommen für Sie "denkunmöglich" ist. Niemand hätte vor 500 Jahren geglaubt, daß der Mensch einmal am Mond spazieren gehen wird. Es muss immer erst einer kommen, der es macht. Dann ist es plötzlich doch möglich. Sonst würden wir heute noch mit Steinen aufeinander werfen und in Höhlen wohnen.

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walter1955
1
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das wird noch kommen

hr.sittinger sie haben vollkommen recht

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