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Frist gesetztK&Ö ist sein Kaufhaus hoch anzurechnen. Das rechtfertigt keine Dachdauerbaustelle.

 

Der Ausbau des Kastner-&-Öhler-Stammhauses war ein umkämpftes Projekt des wichtigsten Ankerbetriebs im Herzen von Graz: Altstadtschützer und die Hüter des Unesco-Welterbes, zu dem das historische Stadtzentrum zählt, hatten ein gewichtiges Wort mitzureden.

Ende 2005 präsentierte man das Siegerprojekt des Wettbewerbs, das moderne Aufbauten und Welterbe-Titel unter ein Dach bringen sollte. Am 20. 10. 2010 kam es zur Eröffnung. Die Neugestaltung des Kaufhauses – die international prämiert und geadelt wurde – kann man als formidabel bezeichnen.

Der Schönheitsfehler: Das „Blechdach“ ist auch acht Jahre nach Eröffnung ein Fremdkörper in der Altstadt. Es glänzt in Edelstahl, statt sich mit versprochener Bronze-Patina in die Ziegeldächer einzufügen.

Nun erhöht die Stadt mit einer Frist zur Fertigstellung den Druck. Ja, es ist an der Zeit: K&Ö ist als Frequenzbringer der Herzmuskel der Innenstadt. Dem Unternehmen ist hoch anzurechnen, sich mit Millioneninvestments für den kostbaren, aber auch kostenintensiven Standort so starkgemacht zu haben. Aber die Bedingung für den Ausbau war die verträgliche Dachgestaltung. Es ist Zeit, diesen Handel perfekt zu machen.

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