Bedeutet das Ergebnis der Windkraftbefragung, dass es der Hälfte der Kärntner*innen egal ist, woher der Strom kommt, Hauptsache billig? Schlimmer noch, kann man daraus schließen, dass 76.000 Personen in diesem Land Klimaleugner oder Putinversteher sind? Wahrscheinlich nicht, aber ein Teil der Kärntner*innen macht sich berechtigt Sorgen, dass wieder einmal private Profitinteressen wie ein lukratives Geschäft mit Almengrund und Windstromverkauf dem Gemeinwohl der Bevölkerung, nämlich unzerstörte Naturlandschaft, gegenüberstehen könnten. Und dass es keine politischen Entscheidungsträger*innen im Land gibt, die einen Ausgleich zwischen diesen Positionen herstellen können.