Nobelmarke ist 100Alessandro Michele: Mit Stars und Glamour macht er Gucci sexy

Schillernd und abgründig: Vor 100 Jahren wurde in Florenz Gucci gegründet. Heute ist die Marke angesagter den je. Der Film „House of Gucci“ beleuchtet ein dunkles Kapitel der Nobelmarke.

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Gucci-Kreativdirektor Alessandro Michele und Musiker Harry Styles bei der Met-Gala 2019
Gucci-Kreativdirektor Alessandro Michele und Musiker Harry Styles bei der Met-Gala 2019 © (c) FilmMagic (Taylor Hill)
 

Einmal schnell für einen Abend den Hollywood Boulevard in Los Angeles für eine Modenschau sperren? Alles kein Problem, solange man Gucci heißt. Aber in eine Stadt, die zumindest in der eigenen Inszenierung gerne auf Glitzer und Glamour setzt, passt das ganz gut. Und überhaupt: Wer als Firma heute noch 100 Jahr alt wird, der darf auch gerne klotzen. Überhaupt, wenn die eigene Firmengeschichte mit vielen filmreifen Hochs und Tiefs aufwarten kann, wie jene der italienischen Marke aus Florenz. 22.705 prangt auf einem T-Shirt der Jubiläumskollektion. Eine Zahl, die viel über die Bedeutung von Mode in der Popkultur aussagt: In 22.705 Liedern kommt das Wort Gucci vor. Und natürlich nicht als Füllwort, sondern als Inbegriff dafür, was eine High-Fashion-Marke leisten kann: zumindest den Anschein zu erwecken, Teil einer bestimmten Klientel zu sein. Und es ist kein Zufall, dass Gucci ausgerechnet im Hip-Hop ausgesprochen oft vorkommt, ist doch Bling-Bling so etwas wie die DNA des Genres. „Gucci Gang“, damit hat Lil Pump sogar 2017 seine Karriere gestartet.

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