Zweifel an UnvoreingenommenheitRichter im Sorgerechtstreit zwischen Jolie und Pitt muss abtreten

Ein Berufungsbericht in Kalifornien kam dem Antrag von Angelina Jolie nach, den Privatrichter John Ouderkirk abzuberufen. Das Berufungsgericht befand, dass es Zweifel an der Unvoreingenommenheit des Privatrichters gäbe.

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Und sie streiten weiter: Angelina Jolie und Bratt Pitt © AP
 

Im Sorgerechtsstreit zwischen den Ex-Eheleuten Angelina Jolie (46) und Brad Pitt (57) hat die Schauspielerin einen Sieg errungen. Ein Berufungsbericht in Kalifornien kam dem Antrag von Jolie nach, den Privatrichter John Ouderkirk abzuberufen, wie US-Medien am Freitag berichteten. Ouderkirk habe seine "ethischen Verpflichtungen" verletzt, zitierte "People.com" aus dem Gerichtsentscheid.

In dem langjährigen Streit um das Sorgerecht für die fünf minderjährigen leiblichen und adoptierten Kinder des Ex-Paares, hatten Jolie und Pitt den privaten Richter eingeschaltet. Im Mai stimmte Ouderkirk einer Ausweitung der Sorgerechte von Pitt zu - und verärgerte damit Jolie. Die Schauspielerin legte Einspruch ein. Das Berufungsgericht befand nun, dass es Zweifel an der Unvoreingenommenheit des Privatrichters gäbe. Der habe andere Geschäftsverbindungen zu Pitts Anwälten nicht offengelegt.

Ein Sprecher von Pitt teilte "People.com" mit, dass dies lediglich ein verfahrensrechtlicher Aspekt sei. An den Fakten, was das Beste für die Kinder wäre, habe sich nichts geändert. Prozessbeobachter gehen davon aus, dass sich der unter Verschluss gehaltene Sorgerechtsstreit nun noch länger hinziehen wird. Jolie und Pitt könnten einen neuen Privatrichter zur Schlichtung bestimmen oder vor ein öffentliches Familiengericht gehen.

Nach langjähriger Beziehung hatten die Schauspieler 2014 geheiratet. Zwei Jahre später reichte Jolie die Scheidung von Pitt ein, die 2019 amtlich wurde. Sie forderte das alleinige Sorgerecht für die sechs Kinder, die mittlerweile zwischen 12 und 19 Jahren alt sind. Vor Gericht laufen seitdem Verhandlungen über die Aufteilung des Sorgerechts und der Finanzen. Mit 19 ist der älteste Sohn Maddox nicht mehr Teil des Rechtsstreits.

 

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dieRealität2020
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Hier wird eigentlich um eine Sache prozessiert und nicht um das Sorgerecht für Kinder.

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Die Sichtweise dieser Eltern ist aus meiner Sicht wie der gerichtliche Kampf um Gegenstände. In einigen Jahren sind die Kinder in den USA (sieh auch bei unseren Patenkindern ab 18. Lebensjahr je nach Bundesstaat) bald großjährig und können allein entscheiden. In manchen Lebensbereichen schon ab dem 16. Lebensjahr.
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Ich finde die Äußerungen von Eltern, sie hätten nur das Wohl ihrer Kinder im Sinne nicht weniger die konstruierten und anklagenden einseitigen Attacken so letztklassig. Interessant. Vor der Trennung war die Welt in Ordnung und kaum ist die Klagezustellung überreicht fliegen die gegenseitigen Anschuldigungen, Schuldzuweisungen, Unterstellungen, Verdächtigungen, Annahmen und Vermutungen.