Böser VorwurfIst Angelina Jolies Adoptivsohn Maddox ein geraubtes Kind?

Schwere Tage für Angelina Jolie: Im Zug einer Doku über Adoptionsbetrug in Kambodscha ist auch die Frage wieder aufgetaucht, ob ihr Sohn Maddox seiner Herkunftsfamilie geraubt wurde.

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Angelina Jolie mit ihren Kindern Maddox, Pax, Vivienne, Knox und Shiloh © APA/AFP/VALERIE MACON
 

Der Vorwurf war zum ersten Mal 2017 aufgetaucht: Angelina Jolies Sohn Maddox (19), den sie 2002 in Kambodscha adoptiert hat, könnte das Opfer eines Kinderhändlerrings gewesen sein. Das untersucht nun eine neue Filmdoku über fragwürdige Adoptionsmethoden in den südostasiatischen Land.

Die Hollywoodschauspielerin (46) hat gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Brad Pitt insgesamt sechs Kinder, von denen drei adoptiert sind. Maddox war das erste ihrer Adoptivkinder. Aber schon 2002 wurde der Adoptionsprozess zwischendurch gestoppt, weil die zuständige Agentur unter den Verdacht des Kinderhandels geraten war. Tatsächlich wurde die Betreiberin des Vermittlungsunternehmens ein paar Jahre unter dem gleichen Vorwurf verurteilt.

Bei Maddox' Papieren soll aber alles in Ordnung sein. Man habe damals genau recherchiert, dass es sich bei dem Buben tatsächlich um ein Waisenkind handle, ließ Jolie die Öffentlichkeit wissen. Nun aber untersucht die Doku "The Stolen Children" der jungen US-Filmemacherin Elizabeth Jacobs die Vorwürfe erneut - und kommt zu dem Schluss, dass damals tatsächlich etliche Babys ihren bitterarmen Familien abgekauft worden waren. Jacobs glaubt sogar, dass sie selbst eines dieser Kinder war.

Von Maddox behauptete ein kambodschanischer Sozialarbeiter 2017, er sei persönlich in Dokumentenfälschung rund um die Adoptionspapiere des Kindes involviert gewesen. Erhärten lassen haben sich diese Vorwürfe nicht. Jolie soll damals auch nie von etwaigen Unregelmäßigkeiten im Verfahren erfahren haben. Die Schauspielerin und Filmemacherin hat sich mit der Geschichte Kambodschas vor vier Jahren selbst in einem Film befasst: "First They Killed My Father" ("Der weite Weg der Hoffnung") berichtete vom Genozid des Pol-Pot-Regimes, dem in den Jahren 1975 bis 1979 rund 1,7 Millionen Kambodschanerinnen und Kambodschaner zum Opfer fielen.

Ihre sechs Kinder, die Zwillinge  Vivienne und Knox (12), Shiloh (15), Zahara (16),  Pax (17) und Maddox hält Jolie üblicherweise aus der Öffentlichkeit fern. Ende des Jahres wird sie im Marvel-Fantasy-Film "Eternals" von Oscar-Preisträgerin Chloe Zhao zu sehen sein.

 

 

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dieRealität2020
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Lesenswert?

Bin erstaunt. Sehe ich das falsch?

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Die Kinder blicken mehr sachlich als emotionell freundlich. 5 Kinder mit Mutter und keiner lacht? Oder lächelt?
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Beim Durchblättern sichtbar im Internet liefern sich die Beiden krasse Schlagzeilen, Vor allem die Mutter ist hier führend. Anscheinend realisieren sie nicht das dabei größtenteils die Kinder die Leidtragenden sind. Ihr Rosenkrieg wird zu Ende sein wenn die Kinder erwachsen sein werden.
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Diese Darstellung ohne Bewegung ist für mich als Vater, Großvater und Pate durch 3 Generationen und engen Kontakt mit diesem jugendlichen Umfeld nicht zu verstehen. Das Bild lebt nicht.
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Augenscheinlich sind für diese Eltern ihre Kinder eine Sache um die sie wie Gegenstände kämpfen.