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Mads Mikkelsen als Grindelwald: Der Bösewicht als Brückenschläger

Nach Rauswurf: Mads Mikkelsen ersetzt Johnny Depp als Bösewicht Grindelwald in „Phantastische Tierwesen 3“ – und ist nun um ausgleichende Worte bemüht.

Mads Mikkelsen, hier mit seiner Frau Hanne Jacobsen auf dem Roten Teppich © APA
 

Dänemarks Schauspiel-Star Mads Mikkelsen (55) ist sich bewusst, dass sein unverhoffter Einstieg ins Kino-Universum von „Phantastische Tierwesen 3“ ein schwieriger ist. Mitten im Dreh übernahm er die Rolle des Bösewichts Gellert Grindelwald von Johnny Depp (57).

„Es muss eine Brücke geben zwischen dem, was Johnny getan hat, und dem, was ich tun werde. Und gleichzeitig muss ich mir die Rolle zu eigen machen“, philosophierte Mikkelsen nun in einem Interview. Wie berichtet, hat er die Rolle von Depp geerbt, weil dieser auf Wunsch des Filmstudios von den Dreharbeiten zurücktreten musste.

Der Schritt kam, kurz nachdem Depp einen Gerichtsprozess in Großbritannien gegen die Boulevardzeitung „Sun“ verloren hatte. Er hatte gegen den Verlag wegen eines Artikels geklagt, in dem behauptet wurde, er habe seine Ex-Frau Amber Heard (34) körperlich misshandelt. Eine Gratwanderung ist also nicht nur der Einstieg in eine Rolle, die zuvor schon ein anderer innehatte. Auch die Umstände, unter denen Mikkelsen an die Rolle kam, sind bedrückend. Er wünsche beiden Ex-Partnern nach den traurigen Vorgängen nur das Beste, bemühte sich Mikkelsen dementsprechend um Vermittlung.

Die gute Nachricht: Trotz strenger Corona-Auflagen schreiten die Dreharbeiten nach einer Vorlage von „Harry Potter“-Autorin Joanne K. Rowling voran. Der Film mit Mikkelsen, Jude Law, Katherine Waterston und Eddie Redmayne kommt aber erst 2022 in die Kinos.

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