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AuktionKein Interesse für 300.000-Dollar-Bikini von Ursula Andress

Bei einer Auktion in New York erzielte ein Badekleid von Liz Taylor 4000 Dollar. Auf einem Bikini, den Ursula Andress im James-Bond-Film "007 jagt Dr. No" trug, blieb man allerdings sitzen.

Ursula Andress und Sean Connery in "007 jagt Dr. No" © KK
 

Bei der Versteigerung des berühmten Bikinis aus dem James-Bond-Film "007 jagt Dr. No" hat das deutsche BikiniArtMuseum auf ein Gebot verzichtet und stattdessen ein Badekleid erstanden, das Liz Taylor im Jahr 1957 trug. Das berichtete Museumsinhaber Alexander Ruscheinsky. Auch kein anderer Bieter wollte das Stückchen Bond-Stoff zum Preis von mindestens 300.000 Dollar (254.431,35 Euro) haben.

Das BikiniArtMuseum in Bad Rappenau bei Heilbronn in Baden-Württemberg nennt nun aber nach Zahlung von 4.000 Dollar (3.392,42 Euro) das Badekleid der Taylor sein Eigen. Das sei zwar nicht so prominent und begehrt wie der Bikini, den einst Schauspielerin Ursula Andress trug, aus historischer Sicht für das Museum letztlich aber wertvoller. Das rote Wollkleid stehe für die Bademode aus der Zeit rund um 1880. Es sei gut vorstellbar, dass der Bond-Bikini nun bei anderer Gelegenheit zu einem günstigeren Preis unter den Hammer kommt, sagte Ruscheinsky. Der Unternehmer und hobbymäßige Bikini-Fachmann aus Regensburg hatte sich online an der Auktion in Los Angeles beteiligt.

Das im Juli eröffnete BikiniArtMuseums zeigt die Entwicklung der Bademode seit dem späten 19. Jahrhundert und befasst sich mit Themen wie sexueller Befreiung und Emanzipation. Ultraknappe Bikinis sind ebenso zu sehen wie Burkinis. Zu den wertvollsten Stücken gehören Ruscheinsky zufolge der goldene Zweiteiler des Bikini-Erfinders Louis Reard sowie zwei Bikinis der Filmstars Marilyn Monroe und Brigitte Bardot. Wegen der Corona-Beschränkungen ist das Museum zurzeit geschlossen.

www.bikiniartmuseum.com

Kommentare (1)
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grötenwanderung
0
0
Lesenswert?

aufgeplustert

ich auch nicht .....