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Diane KrugerDie Deutsche ist lieber eine französische Schauspielerin

Diane Kruger bedauert in der aktuellen Wochenzeitung "Die Zeit", dass man als deutsche Schauspielerin schnell in einer Schublade landet.

GERMANY-BERLINALE-FILM-FESTIVAL
Diane Kruger mit dem Regisseur und Produzenten ihres neuen Films "Die Agentin" Vuval Adler © APA/AFP/JOHN MACDOUGALL
 

Die Schauspielerin Diane Kruger hadert mit ihrer deutschen Herkunft. "Ich habe mich immer als französische Schauspielerin gesehen - ich lebe ja auch dort", sagte Kruger der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorabmeldung. Die Freiheit, zwischen den Sprachen und Filmkulturen hin und her zu springen, habe sie bewusst gewählt.

"Nirgendwo dazuzugehören heißt auch, sich nicht in irgendwelche Schubladen stecken zu lassen", meinte Kruger. Daher habe sie hart daran gearbeitet, ihren deutschen Akzent loszuwerden. Denn dieser sei "immer einengend", meinte der Hollywoodstar. "Ich wollte nicht in die Schublade der Deutschen in amerikanischen Filmen gesteckt werden, denn da bleiben meistens nur Nazis und Bösewichter", fügte die Niedersächsin hinzu, die als Diane Heidkrüger geboren wurde.

Zur Person

Diane Kruger, geborene Heidkrüger wurde am 15. Juli 1976 in Algermissen (Deutschland) geboren. Nach einer Model-Karriere wechselte sie zur Schauspielerei. Diane Kruger tritt überwiegend in englisch- und französischsprachigen Filmen auf. Bekannt wurde sie als Helena in "Troja" (2004).

Der 2017 erschienene Film "Aus dem Nichts" vom Hamburger Regisseur Fatih Akin war der erste, den Kruger in ihrer Muttersprache drehte. Nach dem Erfolg des Streifens fühlte sich Kruger nach eigenen Angaben in Deutschland zwar nicht abgelehnt. "Aber ich gehöre einfach nicht zur deutschen Filmfamilie", sagte die 43-Jährige.

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