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Sexismus im TVMaria Furtwängler: "Wir sind alle sexistisch"

Schauspielerin Maria Furtwängler ging bei einer Buchpräsentation mit der TV-Branche, aber auch mit sich selbst hart ins Gericht.

© APA/dpa/Julian Stratenschulte
 

Die Schauspielerin Maria Furtwängler wünscht sich, dass Frauen ab Mitte 30 nicht aus dem Fernsehen verschwinden. "Das ist eine Form von Diskriminierung", sagte Furtwängler (52, "Tatort") am Mittwoch in Berlin. Sie finde es außerdem untragbar, "dass nach wie vor Männer uns die Welt erklären".

Frauen kämen hingegen dann vor, wenn jemand eine schnelle Information brauche - etwa bei den Navigationssystemen und Sprachassistenten mit weiblichen Namen wie Siri oder Alexa. Furtwängler war zu Gast bei der Vorstellung des Buchs "Ausgeblendet - Hält das Fernsehen die Fortschritte in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit auf?". Sie unterstrich, wie verbreitet Vorurteile seien: "Wir sind alle sexistisch, wir sind alle homophob, und wir sind alle rassistisch."

Neuer "Tatort": Ein harter Fall zum Einstieg

Florence Kasumba schreibt heute TV-Geschichte. Denn die 42-jährige ist heute als erste dunkelhäutige "Tatort"-Kommissarin zu sehen.

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Es ist ein weiterer Karriereschritt für die Musicaldarstellerin, die auch schon in Hollywoodfilmen wie "Black Panther" und "Avengers" mitwirkte.

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Ihr Einstieg an der Seite von Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) ist alles andere als ein einfacher. Im Krimi "Das verschwundene Kind" denkt die zuerst, sie wäre die Putzfrau.

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Und: Dann flirtet Lindholm auch noch ganz ungeniert mit ihrem Mann, dem Gerichtsmediziner.

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Dabei haben die beiden einen schwierigen Fall zu lösen - ein Teenagermädchen bekommt in den verlassenen Schultoiletten ein Kind: aber wo ist es?

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Als die Ermittler eintreffen, finden Sie nur noch eine Blutspur vor.

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Kommissarin Anaïs Schmitz lässt sich - wie Lindholm auch  - nicht gern in ihre Arbeit reinreden. Zwei Kommissarinnen-Egos treffen auf einander.

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Zu sehen heute Abend um 20.15 Uhr auf ORF 2 und ARD.

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Viel Spaß mit den weiteren Bildern!

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Auch sie selbst ist demnach nicht frei von Sexismus. So habe sie etwa einmal im Flugzeug die weibliche Stimme der Pilotin gehört und gedacht: "Scheiße, wie komme ich hier raus?" Ihre Schlussfolgerung: "Wir müssen uns alle immerzu überprüfen."

Das Buch zu einer Studie der Universität Rostock macht auf die Diskriminierung von Frauen in Film und Fernsehen aufmerksam - etwa auf die geringe Sichtbarkeit von älteren Frauen und den Mangel an Expertinnen im Fernsehen.

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Danke für Ihr Verständnis.

GordonKelz
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NATÜRLICH!

Wie hätten wir uns sonst so vermehrt ...?
Gordon Kelz

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büffel
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Tolle Frau

Eine der attraktivsten Frauen in der deutschsprachigen Medienlandschaft - fesch & intelligent.

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Elli123
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fesch & intelligent

Sexismus pur!

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büffel
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@Elli123:

Erklär' mir das doch bitte

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