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Michael-Jackson-DokuRegisseur gesteht Fehler ein

Die Diskussionen um die neue Dokumentation "Leaving Neverland" reißen nicht ab. Die angeblichen Missbrauchsopfer von Michael Jackson sollen sich in den Jahreszahlen vertan haben.

Die Doku "Leaving Neverland" über Michael Jackson ist sehr umstritten © (c) WireImage (KMazur)
 

Es war eine Meldung, die in den vergangenen Wochen für viel Furore sorgte: In der Dokumentation "Leaving Neverland" werfen die beiden Kläger Wade Robson und Jimmy Safechuck dem bereits verstorbenen Pop-Sänger Michael Jackson vor, sie als Kinder regelmäßig sexuell missbraucht zu haben.

Tweet belegt eine Falschaussage

Doch nach Veröffentlichung der Doku gesteht sich Regisseur Dan Reed nun grobe Fehler in seiner filmischen Arbeit ein. Jackson-Biograf Mike Smallcombe macht den Regisseur nämlich auf Unstimmigkeiten in seinem Film aufmerksam.


Konkret erzählt James Safechuck im Film, er sei zwischen 1988 und 1992 auf der Neverland Train Station mehrmals misshandelt worden. Das stimmt so aber nicht. Mike Smallcombe beweist seine Zweifel, indem er die Baugenehmigung mit offiziellem Stempel bei Twitter veröffentlichte. Demnach wurde die Zugstation erst 1993 gebaut.

Regisseur Reed äußerte sich zu dem Tweet und gestand dem Kritiker zu, dass es am Datum der Eröffnung der Station keinen Zweifel gebe. Seine Erklärung: Das Opfer habe den Missbrauch wohl falsch datiert. 

Mike Smallcombe konterte: "Dan Reed sagt also, dass das Ende des Missbrauchs von Safechuck mit 16/17 Jahren kam und nicht mit 14. Das ist eine Diskrepanz von drei Jahren. Steh einfach dazu, verändere deine Geschichte nicht. Das passiert, wenn du nicht ausreichend recherchierst." Regisseur Dan Reed versuchte daraufhin die Vorwürfe aus der Welt zu räumen und schrieb, dass James Safechuck "vor als auch nach dem Bau" der Zugstation auf der Neverland Ranch anwesend gewesen sei.

 

 

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