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InterviewNiki Lauda: "Ich war kurzfristig tot"

Fünf Monate nach seiner Lungentransplantion ist Niki Lauda nach Ibiza zurück gekehrt, wo er auch Weihnachten feiern wird. Seiner Frau Birgit dankt er in einem Interview für die schwierige Zeit.

Feiert Weihnachten in seiner Wahlheimat Ibiza: Niki Lauda © AP
 

Fünf Monate nach seiner Lungen-Operation ist die Formel-1-Legende Niki Lauda nach Ibiza zurück gekehrt. In seiner Wahlheimat wird der 69-Jährige auch Weihnachten und die Feiertage mit seiner Familie verbringen.

Diese Lungentransplantation sei für ihn belastender gewesen als der Unfall auf dem Nürburgring 1976. Das erklärt er in einem Interview mit dem Schweizer Blick so: „Damals lag ich nur einen Monat lang im Krankenhaus, oder ein wenig länger. Ja ich hatte zwar Brandwunden, doch ich kam schnell davon weg. Diesmal war es wirklich lange, doch ich bin immer noch hier“, so Lauda. "Ich war kurzfristig tot, jetzt bin ich wiederauferstanden."

 

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Niki Lauda und seine Frau Birgit Foto © APA/dpa/Rainer Jensen

Und weiter sagte er: „Ich fühle mich gut, muss auch nicht mehr so viele Tabletten wie früher nehmen. Natürlich ist der Alltag noch nicht der gleiche wie vorher. Doch jeden Tag mache ich mit meinen zwei Physios beim oft sechsstündigen Training Fortschritte! Und meine Frau Birgit kümmert sich seit dem ersten Tag im Spital sensationell um mich. Sie ist für mich die Frau des Jahres!“ Im Interview erzählte er auch, dass er bereits wieder auf dem Tennisplatz stehe - nicht um zu trainieren, sondern um laufen zu lernen.

 

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