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Royale ZukunftPrinz Charles will kein blöder König sein

Prinz Charles weiß schon ganz genau, wie er seine Regentschaft als britischer König anlegen will. In einem Interview mit der BBC gab der demnächst 70-Jährige nun seine Pläne bekannt.

Repräsentative Rolle: Prinz Charles mit seiner zweiten Frau Camilla © AP
 

Wird er ein aktiver König? Einer, der sich in britische Regierungsgeschäfte einmischt? Nicht wenige erwarten sich das von Prinz Charles. Immerhin hat Großbritanniens bald 70-jähriger Thronfolger sich in der Vergangenheit immer wieder zu politischen Themen geäußert, die sein Interesse weckten.

So hat sich Charles in diversen Kampagnen etwa gegen genetisch verändertes Saatgut engagiert, ist gegen zeitgenössische Architektur aufgetreten, hat seine Meinung in medizinischen Fachfragen kundgetan und den Klimawandel angeprangert. Alles stets abseits aller Parteiinteressen, wie er nun in einem Interview mit der BBC beteuerte.

Sobald er König ist, will Charles sich aber ohnehin aus allen politischen Angelegenheit heraushalten. Gefragt, ob er ein "aktivistischer" König sein will, der sich auch zu aktuellen Fragen äußert, war Charles' Antwort sehr bestimmt: "So blöd bin ich nicht", stellte er fest. Er werde die Rolle des Königs so ausfüllen, wie es von ihm erwartet werde, sagte Charles. Die königliche Macht ist auf den britischen Inseln auf ein Minimum beschränkt, die Funktion des Königs im wesentlichen rein repräsentativ.

Noch muss sich Charles aber ohnehin keine allzu dringenden Gedanken über die Königsrolle machen. Seine Mutter, Queen Elizabeth II., denkt mit ihren 92 Jahren offenbar noch nicht daran, das Szepter abzugeben.

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