Kitzbühel 2008 ist Geschichte. Im WWP-Zelt von Mister Hahnenkamm Harti Weirather ließen rund 1000 zahlende Gäste Österreichs VIP-Ereignis des Jahres bei Champagner und kulinarischen Genüssen von (und mit) Attila "Do&Co" Dogudan ausklingen. Einige wirkten noch etwas geschafft vom Kitz Charity Race, bei dem zuvor Promis aus Wirtschaft, Sport und Society den Ganslernhang mehr oder weniger gekonnt bewältigt hatten.

Promi-Faktor. Schnaufend waren alle im Ziel gestanden: DJ Ötzi, Max Mosley, der für den erkrankten Bernie Ecclestone einsprang, Ralf Schumacher, Rallyelegende Carlos Sainz, Event-Guru Hannes Jagerhofer, Niki Lauda, ÖSV-Chef Peter Schröcksnadel, Ex-VW-Chef Bernd Pischetsrieder, Ex-Jetset-Girl Fiona Grasser und Karl-Heinz. Auf das Ehepaar, das den Promi-Faktor und damit auch die Presse einfach nicht los wird, stürzte sich nach der Veranstaltung ein Schwarm von TV-Teams, Fotografen und Journalisten.

Für Bergbauern. Das Wohltätigkeitsrennen, das Tiroler Bergbauern 120.000 Euro bescherte, hatte nach dem Abfahrtsrennen begonnen, bei dem die Tribüne hoch karätig besetzt war: Peter Simonischek und Sohn, Kanzler Alfred Gusenbauer, Vizekanzler Wilhelm Molterer und die Minister Erwin Buchinger, Andrea Kdolsky, Josef Pröll und Norbert Darabos.

Fürst. Krönung des Rennens war aber der monegassische Fürst Albert II. von Monaco, der einmal mehr seiner Sportbegeisterung Ausdruck verlieh und sich dabei als Bode-Miller-Fan outete. Als dieser kurzzeitig den ersten Platz einfuhr, sprang der Fürst jubelnd auf. Der Fürst, der mit seiner zukünftigen Verlobten Charlene Wittstock privat bei Gerhard Berger Unterschlupf fand, amüsierte sich am Vorabend bei Stanglwirt Balthasar Hauser. Im Mittelpunkt der Weißwurstparty standen Gloria Gaynor, Naddel und Richard Lugner mit Gefährtin Bettina Kofler. Letzerer bemühte sich monatelang vergeblich um einen Platz auf der Schitribüne. Bei der Audi-Night in der Tenne sorgte Kai Pflaume für Blitzlichtgewitter, bei Sonnstub'n-Wirtin Rosi Schipflinger oben auf der Alm waren es Mobilkom-Chef Hannes Ametsreiter oder Telekom-Austria-Chef Boris Nemsic.

Toni Sailer. Neuigkeiten - und leider keine guten - gibt es über die Erkrankung von Toni Sailer. Die Kitzbüheler Schilegende soll laut Insidern an Kehlkopfkrebs erkrankt sein und bereits eine Chemotherapie in Innsbruck hinter sich haben. Sailer hatte sich zuletzt aus dem Gesellschaftsleben völlig zurückgezogen.