Mit einem Satz, der längst zum Markenzeichen geworden ist, bringt Germany’s Next Topmodel auch 2026 wieder Dramatik auf den Punkt: „Schnipp schnapp, Haare ab!“ In Folge 13 inszeniert Heidi Klum den wohl gefürchtetsten Moment der Staffel: das Umstyling.

Zwölf Kandidatinnen und Kandidaten müssen sich den Scheren stellen, die neuen Looks reichen von drastisch bis dezent: Eine Teilnehmerin mit bislang langen Haaren trägt plötzlich einen kurzen, rotbraunen Schnitt, eine andere wird auf auffälliges Platinblond aufgehellt. Auch bei den männlichen Models wird deutlich eingegriffen: Locken werden abgeschnitten, Haare gekürzt oder aufgehellt, Bärte verändert oder komplett entfernt. In einem Fall gibt es sogar eine Verlängerung der Haare, eine Seltenheit im Format.

Klum selbst kommentiert die Verwandlungen mit entwaffnender Ehrlichkeit: „Das soll gar keine Schadenfreude sein, es ist einfach nur Freude.“ Für viele Models bleibt der Blick in den Spiegel dennoch ein Schock.

Auch hinter den Kulissen setzt Klum auf Nähe: Beim gemeinsamen Kochen spricht sie über ihre Karriere, Zweifel und Selbsttreue. Kritik habe sie stets begleitet, sagt sie. Entscheidend sei gewesen, sich davon nicht beirren zu lassen.

Novum: Kandidat darf selbst entscheiden

Für Aufsehen sorgt zudem eine Ausnahme von der Regel: Ein Kandidat darf seinen Look selbst bestimmen, ein Novum in der Show, das nicht bei allen gut ankommt. Klum bleibt jedoch konsequent: Die Entscheidungen liegen bei ihr.

Top-Quoten für Umstyling-Folge

Dass genau diese Mischung aus Emotion, Kontrolle und kalkuliertem Chaos funktioniert, zeigt ein Blick auf die Zahlen: Die Umstyling-Folge erreicht 20,3 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe und wird damit klar zum stärksten Ergebnis der laufenden Staffel. Insgesamt verfolgen rund 1,48 Millionen Menschen die Episode, ein deutlicher Sprung gegenüber den üblichen Werten.