Durch den Krieg im Iran scheint die ORF-Korrespondentin Rosa Lyon regelmäßig auf den TV-Bildschirmen der Österreicher auf. Die gebürtige Grazerin arbeitet in Istanbul und ist für den ORF für den Iran zuständig. Sie begegnete anscheinend einigen Menschen jedoch nicht nur im Fernsehen, sondern auch im Facebook Messenger – es machte zumindest den Anschein. Denn diese Nachrichten sind Fake, wie Lyon in einem Facebook-Posting feststellt.
In der Nachricht lädt ein gefälschtes Profil von Rosa Lyon Personen ein, einer Whatsapp-Gruppe beizutreten. Dort würden „ihre Fans“ und sie über verschiedene Themen wie Finanzinvestitionen oder Kryptowährungen diskutieren. „Das bin ich nicht. Ich denke nicht über Krypto nach. Klickt nicht den Einladungslink an, das ist Betrug“, schreibt Rosa Lyon im Facebook-Posting.
Spektakulärer Betrugsfall in Kärnten
Das ist ein bekannter und beliebter Trick von Betrügern. Mit gefälschten Profilen von Prominenten kontaktieren sie Personen in den sozialen Medien und wickeln sie mit Liebesbekundungen oder falschen Versprechungen um den Finger. Das Ziel ist, Vertrauen zu diesen Menschen aufzubauen und ihnen dann große Geldsummen zu entlocken.
Im Jahr 2025 kam es zu einem besonders spektakulären Betrugsfall dieser Art. Ein Fan aus Deutschland glaubte mit dem „Nockis“-Sänger Gottfried Würcher zu chatten. Im Laufe der Zeit überwies die Frau dem vermeintlichen Würcher nicht nur große Geldsummen, sondern dieser überzeugte sie sogar, nach Kärnten zu ziehen. Die Frau tauchte dann mit ihrem gesamten Privatbesitz vor Gottfried Würchers Haus auf – in der Hoffnung auf ein gemeinsames Leben.