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Nachfrage steigt rasant anWarum Haustiere wertvolle Begleiter in Krisenzeiten sind

Sie unterhalten, trösten, bauen Stress ab und Glücksgefühle auf: Haustiere sind Alleskönner – und deshalb wertvolle Begleiter durch eine Pandemie.

Tiere helfen die Lebensqualität zu verbessern
Tiere helfen die Lebensqualität zu verbessern © nuzza11 - stock.adobe.com
 

Die aktuelle Nachrichtenlage wirkt wie ein Superspreader für negative Stimmung. Egal, ob in Single-Haushalten, Großfamilien, bei Distance-Learning-geplagten Alleinerzieherinnen oder Homeoffice-Managern: Die coronabedingten Einschränkungen sorgen vermehrt für trübes Beziehungsklima, angespannte Atmosphäre und zerfledderte Nervenkostüme. Es braucht Ablenkung. Ein Comeback der Alltagsfreude. Entspannende Impulse. Das Lieferservice für derartige Bedürfnisse kommt nicht selten auf vier Pfoten daher. Rund 2,5 Millionen Katzen und Hunde leben in österreichischen Haushalten. Ihnen fällt in Krisenzeiten die Rolle von Tröstern und Therapeuten zu.

Und die Tiere sind gut darin. Egal, ob mit treuherzigen Blicken, beruhigendem Schnurren, aufgeregtem Schwanzwedeln, melodiösem Zwitschern oder stummem Im-Kreis-Schwimmen: Die animalischen Mitbewohner schaffen es, von schlechten Nachrichten abzulenken, und helfen so, die allgemeine Lebensqualität zu verbessern, wie eine aktuelle Untersuchung des Tierfutterherstellers Mars Petcare belegt. So geben 78 Prozent der Befragten an, dank Haustier weniger unter Stress und Ängsten zu leiden. 75 Prozent empfinden weniger Monotonie und Langeweile und für 69 Prozent bedeutet ihr Tier ein Gefühl der Hoffnung.
Das strahlt aus. Die Nachfrage nach Haustieren ist in den letzten Monaten rasant angestiegen. So meldet das Magazin „Der Spiegel“, dass allein in Deutschland der Verkauf von Hunden im vergangenen Jahr um 20 Prozent zugenommen hat. Jeder will einen Partner mit der kalten Schnauze.

Kommentare (1)
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lieschenmueller
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15
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Angestiegen

Ich lebe seit 30 Jahren mit Hunden und sie bereicherten mein Leben ungemein.

Merke aber bitte: Ein Tier ist keine Abwechslung allein für einen Lockdown, sondern eine Aufgabe für oft 10, 15 oder sogar 20 Jahre*. Unüberlegt angeschafft büßt es der Vierbeiner.

*Katzen werden das. Meine hat es fast geschafft.