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Der Trump-ClanEine schrecklich mächtige Familie

Präsident Donald Trump führt die USA wie ein Familienunternehmen. Der Clan ist sein Rückhalt und seine Kinder haben starken Einfluss. Doch nicht alle Trumps sind loyal – sie schreiben Bücher voller Indiskretionen.

Donald Trump mit seiner dritten Frau Melania und seinen Kindern Tiffany, Donald Jr., Ivanka und Eric (von links) und den Enkelkindern Kai Madison und Donald III im April 2016
Donald Trump mit seiner dritten Frau Melania und seinen Kindern Tiffany, Donald Jr., Ivanka und Eric (von links) und den Enkelkindern Kai Madison und Donald III im April 2016 © (c) imago images/Everett Collection (via www.imago-images.de)
 

Ilm Umfeld von Donald Trump heißt es seit jeher, der Präsident sei überaus misstrauisch. Deshalb umgebe er sich am liebsten mit Menschen, die auch Trump heißen. Das galt schon in seinem Wirtschaftsleben und nun auch in der Politik. Der Präsident führt sein Land wie ein Familienunternehmen und das Weiße Haus ist das Zentrum des Clans. Gleichsam beliebt wie geheimnisvoll steht Trumps dritte Ehefrau Melania im Mittelpunkt. Die gebürtige Slowenin hält sich – anders als etwa ihre Vorgängerinnen – mit eigenen Initiativen zurück. Dennoch billigen ihr politische Beobachter eine wichtige Rolle im inneren Kreis im Weißen Haus zu. Sie soll das robuste Auftreten ihres Mannes etwas menschlicher erscheinen lassen durch eigene Töne wie jüngst nach der privaten Corona-Familieninfektionszeit und auch beim Schliff von Trumps Reden. Der unangefochtene Star ist aber Trumps älteste Tochter Ivanka. Gemeinsam mit Ehemann Jared Kushner berät sie den Präsidenten politisch. Kushner gilt als Kopf hinter der Nahostpolitik seines Schwiegervaters und damit auch der Annäherung Israels an die Golfstaaten.

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