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Erste Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: Österreichs Iron Lady

Vom Bauernbund zum Bundesheer. Wer ist die Frau, die den Eurofighter-Deal mit Airbus zum Absturz bringen will?

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Klaudia Tanner bei der Amtsübergabe
Klaudia Tanner bei der Amtsübergabe © (c) APA/HERBERT PFARRHOFER (HERBERT PFARRHOFER)
 

Rhetorisches Trommelfeuer scheint ihr nicht fremd zu sein. „Airbus wird mich noch kennenlernen“, schoss Klaudia Tanner vor wenigen Tagen in Richtung des internationalen Rüstungskonzerns scharf. Kämpferisch forderte sie „endlich Wahrheit und Klarheit“ und „vollumfassende Kooperation“ in der Causa Eurofighter – einem Fall, der seit Jahren die Justiz, die Politik, das Bundesheer und involvierte Unternehmen beschäftigt. Und Tanner ließ nicht locker. Auch eine Rückabwicklung der mit 1,8 Milliarden Euro größten Beschaffungsaktion der Zweiten Republik sei „eine Option“.

Von Verteidigung war da von Österreichs erster Verteidigungsministerin wenig zu hören. Auch wenn die Angriffe etwas von Silvesterraketen hatten: laut, hell – aber sonst? Airbus ließ einen schon akkordierten Gesprächstermin per E-Mail platzen. Ihr Geduldsfaden sei nun gerissen, polterte Tanner und drohte mit Klage. Die schroffe Wortwahl, der düstere Blick, das nach vorne gestreckte Kinn, die reduzierte, aber akkurate Gestik, der entschlossene Schritt. In ihrem ganzen Auftreten erinnert die 49-Jährige an andere Absolventen der politischen Schule, aus der sie kommt: Niederösterreich. Man sieht Tanner und hört Johanna Mikl-Leitner, Erwin Pröll, Wolfgang Sobotka, mit Abstrichen auch Ernst Strasser.

Kommentare (12)

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ichbindermeinung
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Airbus will in seiner Rüstungs- und Raumfahrtsparte 2362 Stellen streichen.

focus de vom 19 02 2020.........."Airbus will in seiner Rüstungs- und Raumfahrtsparte 2362 Stellen streichen..........airbus Defence and Space müsse „jetzt robuste Maßnahmen ergreifen und die zugrunde liegende Kostenstruktur verbessern“, weil die kurzfristige Perspektive „so kritisch ist wie nie zuvor und einen entscheidenden Turnaround erfordert“, schrieb Spartenchef Dirk Hoke damals in einem Rundbrief an die Mitarbeiter.

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zyni
0
7
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Sehr unangenehm einfach

ignoriert zu werden. Da agiert ein Heer der besten Juristen eines Rüstungskonzerns gegen Amateure. Die Tonart von Frau Tanner war völlig unangepasst und fast peinlich.

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dfd4041a4e57b04e882bf4009f4ffe54
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Airbus

Wird der Tanner noch zeigen wo der Partl denn Most holt.

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Amadeus005
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Mich interessieren primär die Zahlungsempfänger

Welche korrupten Leute hatten da in Österreich Einfluss? Die sollen das zurückzahlen und dann eine Strafe absitzen. Falls uneinbringbar gleich mit 1 Tag pro 100€ Beugehaft starten. Quasi eine Okkasion verglichen mit der Ersatzfreiheitsstrafe.

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Mein Graz
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„Airbus wird mich noch kennenlernen“

Und? Hat Airbus schon? Oder bettelt sie jetzt um einen Termin?

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GuentAIR
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Bezeichnend war ihr Auftritt bei „im Zentrum“

Lamentiert lang und nichtssagend herum, wie sie mit Airbus verfahren wird, Doskozil widerspricht ihr mit nur zwei Sätzen („Airbus versteht nur die Sprache der StA“) und sie widerspricht sich selbst dann mit nur zwei Wörten: Ja, genau!“ Damit gewinnt sie das „Hartinger-Klein-Gedächtnis-Fettnäpfchen-Springen 2020“ mit erheblichem Vorsprung 👍🏼

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rkobald
3
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Nachfolgerin von

der "Ich bin die Wärme" ist jetzt die "Hart aber Herzlich"!

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Airwolf
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Meister

Alls Nächstes wird ein Nichtschwimmer Bademeister.
Zurück zur Bauernkammer.
Sie hat keine Ahnung

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wjs13
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Eine arrogante, eitle, peinliche Selbstdarstellerin

die lautstark viel heisse Luft produziert.

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voit60
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War wohl eher peinlich

Was die gute Frau in Sachen Eurofighter abgeliefert hat. Mit solchen Sprüchen kann sie eher wohl am Stammtisch begeistern, aber sicher nicht den Konzern Airbus erschrecken.

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Mein Graz
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@voit60

Der Stammtisch ist doch ihr Ziel - genau so was will man dort doch hören.
Dass nix dahinter steckt ist denen wurscht.

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scionescio
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Hunde die bellen, beißen meistens nicht ...

... und bei der lieben Frau Tanner sieht selbst ein Blinder die völlige Überforderung - einfach peinlich, was in Österreich alles Minister spielen darf!
Statt Qualifikation reicht es, Beziehungen zum Umfeld des Messias zu haben und Mitglied im Kanzleranbetungsverein zu sein - die schwierigste Hürde ist wohl, nicht intelligenter als der Chef sein zu dürfen ... nicht jeder tut sich da so leicht wie Blümel und Köstinger;-)

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