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Es grünt so grünWarum der Mensch ohne Gras nicht lange überlebt

Hören Sie auch schon das Gras wachsen? Wie wichtig der Überlebenskünstler Gras für unser Leben ist und warum es auch das eine oder andere Gänseblümchen verträgt.

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Der Inbegriff des Frühlings: grünes Gras
Der Inbegriff des Frühlings: grünes Gras © Nik_Merkulov - stock.adobe.com
 

Da ist sie wieder einmal, die Kluft zwischen Realität und Internet. Während es draußen in der Natur sprießt, herrscht im Netz ein beinharter Verdrängungswettbewerb. Wer nach „Gras“ sucht, der muss lange graben, denn was einem da so als „Gras“ verkauft wird, ist ein bisschen mehr als nur profaner Rasen. Da muss auch Christian Berg vom Institut der Pflanzenwissenschaften an der Uni Graz laut lachen. Denn ganz falsch ist die Bezeichnung „Gras“ für bewusstseinserweiternde Pflanzen nicht, wie er erklärt: „Das liegt daran, dass das arabische Wort ‚Haschisch‘ tatsächlich ‚Gras‘ bedeutet. Grüne Flächen sind eher Rasen oder Wiesen, also eine Vegetationsform als Mischung verschiedener Gräser und Kräuter.“

Wollen wir doch einfach Gras über diese pikante Sache wachsen lassen. Dabei wären wir ohnehin beim Profi gelandet, denn Gras ist recht gut darin, sich durchzusetzen. Bauern und Hobbygärtner können ein Lied davon singen: Einmal nicht hingeschaut und schon spitzelt es frech noch aus der kleinsten Ritze. Das liegt in der Natur der Sache, wie der Botaniker Berg zu berichten weiß: „Es gibt 715 Gattungen und 10.550 Arten Gräser, es ist eine der artenreichsten Pflanzenfamilien und die am weitesten verbreitete. Als einzige Pflanzenfamilie kommt sie von der Arktis bis zur Antarktis vor, das schaffen nicht einmal die Korbblütler, die artenreichste Familie, die immerhin auf 23.600 Arten kommt.“

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