Der Ärger ist vorbei, er liegt seit einem Jahr hinter Thomas Jolly, dem Regisseur der vier Eröffnungs- und Abschlussfeiern der Olympischen und Paralympischen Spiele. Sieben Personen sind im Frühjahr wegen homophober und antisemitischer Hassbotschaften und Morddrohungen verurteilt worden. Geblieben sind die Erinnerungen an eine bombastische Eröffnungsfeier im strömenden Regen, die knapp eine Milliarde Menschen vor ihren Fernsehbildschirmen begeistert verfolgt haben. Doch in der letzten Szene, „Festivités“ mit Titel, wollten manche eine Parodie auf Leonardo da Vincis Gemälde „Das Abendmahl“ und somit eine Verballhornung des Christentums erkennen.