Am Dachstein herrschen zurzeit perfekte Bedingungen für Skitouren. Vor allem die legendäre Dachstein-Überquerung, bekannt auch als „Österreichs Nationalskitour“, ist ein ebenso gefragtes wie auch landschaftlich eindrucksvolles Naturerlebnis.

Die Route startet auf 2700 Metern Seehöhe auf der steirischen Seite des Dachsteins. Von hier geht es über das Hochplateau bis nach Obertraun in Oberösterreich. Hier kann man auf einer Abfahrtsstrecke von über 18 Kilometern genüsslich abschwingen.

Bei der Tour geht es fast nur bergab – eine gewisse Grundkondition sollte man aber wegen der Höhenlage mitbringen. Zurück zum Ausgangspunkt in Schladming oder Ramsau geht es mit den Shuttlebussen. Eine Reservierung ist bei der Kassa in der Talstation der Dachstein-Gletscherbahn erforderlich.

Die Route der Dachsteinüberquerung
© KLZ/Infografik

Von der Bergstation Hunerkogel starten wir in nördlicher Richtung zum Dachsteingletscher. Zweimal queren wir die Trasse eines Schlepplifts, bevor wir auf eine breite, präparierte Spur kommen, die uns hinunter zum Dirndl-Kolk führt. Von hier steigen wir etwa 100 Höhenmeter in Richtung der Seethalerhütte aufwärts. Nach rund 20 Minuten geht es an einer Abzweigung rechts in Richtung Simonyhütte. Entweder folgt man weiterhin der präparierten Spur oder man verlässt diese und schwingt rechts hinunter zur markanten Felsnase des Eissteins.

Auf dem Weg zum Dirndl-Kolk
© Herbert Raffalt

Von hier geht es, sich links haltend, über die mittlere Zunge des Hallstätter Gletschers hinunter zum Oberen Eissee. Aus der Senke steigt man rund 130 Höhenmeter zur Simonyhütte auf, dann wieder entlang der präparierten Skiroute weiter zur Gjaidalm (1739 m). Ein kurzer Lift (für Tourengeher gratis) bringt uns zur Skipiste nach Obertraun, die über Krippenbrunn bis zur Talstation führt, wo der Shuttlebus wartet.