Der Aufstieg zum Rodresnock ist kurz: Geübte Berggeher schaffen die knapp 450 Höhenmeter leicht in 1,5 Stunden. Das Geheimnis für den flotten Gipfelerfolg liegt in der Ausgangshöhe: Die Tour startet beim Familienskigebiet „Heidialm Falkert“ auf 1875 Meter inmitten der Kärntner Nockberge.

Von hier geht es durch das breite Sonntagstal bis zur Falkertscharte. Noch vor dem Sattel zieht der Weg nach links hinauf zu einem breiten Bergrücken. Auf diesem geht es dann in südlicher Richtung der Sonne entgegen bis zum Gipfelkreuz des 2310 Meter hohen Rodresnock. Schneeschuhe braucht man nur auf der Strecke im Sonntagstal, weiter oben auf dem Bergkamm werden sie auf den Rucksack geschnallt.

Die Route auf den Rodresnock
© KLZ/Infografik

In vielen Kehren windet sich die Straße von der Gemeinde Ebene Reichenau hinauf zur Heidialm, wo wir zum zugefrorenen Falkertsee aufbrechen. Hier geht es bei den Tafeln des „Skitouren Lehrpfades“ los: Wir folgen der permanenten Rodelstrecke bis zum Eingang ins Sonntagstal.

Der Weg durch das Sonntagstal
© RAFFALT

Gemütlich wandern wir durch das Tal zwischen der Falkertspitze und dem Rodresnock. Zunächst ist der Aufstieg nur mäßig steil. Unmittelbar vor der Falkertscharte halten wir uns links und folgen einer steiler werdenden Rinne hinauf zum markanten Bergrücken.

Dann gehen wir auf dem breiten Gipfelkamm weiter in südlicher Richtung bis zum Kreuz. Die Aussicht ist fantastisch und Platz gibt es auch, sodass sich sogar ein Freudentanz in der Sonne locker ausgeht.