Das Wandergebiet rund um das Almendorf der Ursprungalm bietet neben einfachen Genusstouren für die gesamte Familie auch anspruchsvolle Gipfelziele für geübte Berggeher. Bekannt wurde das kleine Hüttendorf am Fuße der Steirischen Kalkspitze als Drehort für eine „Heidi“-Verfilmung im Jahre 1988.

Über die Mautstraße durch das Preuneggtal ist die Ursprungalm bequem erreichbar und entsprechend gut besucht. Trotz des großen Zuspruchs hat sich die Region aber ihren besonderen Almcharakter erhalten. Im Herbst, wenn die Böden rostbraun sind, erinnert das Giglachkar mit den beiden Seen an eine nordische Landschaft.

Die Tour zu den Giglachseen und den Kalkspitzen
© KLZ/Infografik

Vom Parkplatz unterhalb der Ursprungalm marschieren wir durch das Almendorf und folgen dem Weg Nr. 771 zum Preuneggsattel. Der Aufstieg entlang des Güterwegs ist gemütlich und nach einer Stunde ist die Giglachseehütte am Preuneggsattel erreicht. Wer keine Lust auf eine Gipfeltour hat, macht eine Runde um die beiden Gewässer.

Für alle Gipfelstürmer geht es weiter in südlicher Richtung zum Znachsattel. Hier schwenken wir nach rechts und steigen bis zum markanten Bergrücken auf. Ohne wesentliche Steigung geht es am Kamm weiter in nordwestlicher Richtung zur Akarscharte (2315 m). Hier, an der steirisch-salzburgerischen Grenze, muss man sich entscheiden, ob man nun der Steirischen oder der Lungauer Kalkspitze einen Besuch abstatten möchte. Oder einfach beiden nacheinander.

Der Aufstieg zu den Kalkspitzen
© Herbert Raffalt

Der anspruchsvolle Aufstieg zur Steirischen Kalkspitze (2459 m) führt von der Scharte über den schmalen Grat in nördlicher Richtung über einige Felsstufen zum Gipfel. Zur Lungauer Kalkspitze (2471 m) geht es links über einen gerölligen, aber gut angelegten Steig zum breiten Gipfelgrat und weiter zum Kreuz. Die Abstiege von den beiden Kalkspitzen folgen den Aufstiegsrouten.

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