AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

TourentippEin eisfreier Besuch auf dem Hochschober

Herbert Raffalt verrät uns seinen neuesten Wandertipp. Diesmal geht es auf den Hochschober.

Firn, Fels und jede Menge Einsamkeit am Hochschober © RAFFALT
 

Die Schobergruppe liegt seit jeher im Schatten des benachbarten Großglockners. Dabei birgt diese kleine, aber feine Gebirgsgruppe südlich des Tauern-Hauptkamms immerhin 53 Dreitausender.

Schade eigentlich, aber auch wieder gut: Denn so bleibt dieses zauberhafte Berggebiet das, was es ist. Ein Kleinod, wie es schöner und ursprünglicher nicht sein könnte. Namensgeber für die gesamte Gruppe ist natürlich der Hochschober. Zwar ist er nur der vierthöchste Gipfel in der Gruppe, aber dafür eine besonders imposante Erscheinung.

Die Route auf den Hochschober Foto © KLZ/Infografik

Auf dem Parkplatz Leibnitzbachbrücke, den wir über eine Bergstraße von Ainet erreichen, geht es los. Der Weg führt durch das romantische Leibnitztal über mehrere Stufen hinauf ins sogenannte Nassfeld.

Die Hochschoberhütte (2322 m) liegt wunderbar auf einer fast ebenen Talstufe. Von hier geht es dann durch eine Senke leicht ansteigend hinauf zur Schoberlacke (2515 m) und unterhalb der Felshänge des Hochschobers weiter zur Staniskascharte (2936 m).

Harry Lucca, Wirt auf der Hochschoberhütte Foto © RAFFALT

Über Blockgelände wandern wir dann weiter auf einem Gratrücken nach Osten in Richtung Hochschobergipfel. Die letzten Meter zum Ziel sind flach, aber ausgesetzt. Unter dem Vorgipfel vorbei führt und ein schmaler Verbindungsgrat zum Hauptgipfel (3240 m).

Ein imposanter Rundblick auf Großglockner, Lienzer Dolomiten und die Berge der Schobergruppe ist der Lohn für den Aufstieg. Für den Abstieg geht es auf der gleichen Route wieder zurück.

Die Tour

Ort: Lienz/Ainet
Ausgangspunkt: Parkplatz Leibnitzbachbrücke (1670 m). Auffahrt über Oberleibnig.
Gehzeit: Aufstieg zur Hochschoberhütte ca. 2,5 Stunden, 670 Höhenmeter. Gipfelweg von der Hochschoberhütte zum höchsten Punkt ca. 3,5 Stunden, 930 Höhenmeter.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren