Stabiles Hochdruckwetter und geringe Lawinengefahr: Das Wochenende präsentiert sich im Ostalpenraum im besten Skitouren-Kleid. Mit etwas Glück lassen sich sogar noch unberührte Pulverschneehänge finden. Andernorts sind auf morgenkalten Aufstiegsrouten zwar Harscheisen nötig, weiter oben verwandelt die Sonne den Schnee ab Mittag aber schon in saftigen Firn. Für die seit den Corona-Wintern noch rasanter wachsende Skitouren-Community sind Tage wie diese die spätwinterliche Genuss-Hochsaison.

  • Dachstein. Mit der Seilbahn zum Hunerkogel, dann über den Gletscher zur Randkluft, kurze Kletterei (Steigeisen, Pickel) zum Dachsteingipfel. Runter durch den Felstunnel und übers Edelgries nach Ramsau. Alpines Abenteuer!

  • Gscheideggkogel. Das "Xeis" garantiert alpine Abgeschiedenheit und anspruchsvolle Abfahrten. Oder man geht auf den Gscheideggkogel im hinteren Johnsbachtal und genießt bei sanftem Aufstieg einfach das Prachtpanorama.

  • Lugauer. Der Aufstieg auf diesen markanten Gesäuse-Gipfel bleibt eine Konditionsprüfung, aber die Aussicht vom Gipfelkreuz auf 2217 Meter ist atemberaubend. Abfahrt zwar schon zerfahren, aber bis Mittag bester Firn.
  • Hohe Veitsch. Aufstieg von der Brunnalm über den Graf-Meran-Steig. Abfahrt durch die Schallerrinne – und das bei wolkenlosem Himmel. Kleine Tour, großer Genuss.
  • Schießeck. Zugegeben: Den Schnee hat der Wind gefressen – aber bei elf Stunden Sonnenscheindauer reicht es, wenn man übers Große Lachtal aufsteigt, oben die Aussicht genießt, zum Hohen Zinken quert und über die Piste abfährt.

  • Hochschwung. Grandioses Panorama und oben noch Pulver-Abschnitte: Beste Bedingungen von der Gulling auf den 2200 Meter hohen Gipfel in den Rottenmanner Tauern.
  • Rauchkofel. Das Lesachtal gilt als Synonym für Ursprünglichkeit, der dortige Rauchkofel als einer der begehrtesten Gipfel in den Karnischen Alpen. Die schroffe Felskulisse liefert allen Grund dazu. Robuste Kondition von Vorteil.
  • Sonnblick. Gut, er liegt in Salzburg – aber vom Mölltaler Gletscher aus lassen sich auf der mäßig schweren Tour zum Sonnblick grandiose Ausblicke in den Nationalpark Hohe Tauern einsammeln. Abfahrt bis Heiligenblut möglich.

  • Hochstuhl. Die Gipfeltour auf den Hochstuhl in den Karawanken führt bis an die Staatsgrenze zu Slowenien. Start ist im Bärental. Längere Passagen über einen Kamm, von dem man Traumblicke in die Julischen Alpen hat.