Größere und kleinere Inseln wie Sant’Andrea oder die Insel von Martignano, die auch als Muschelinsel bezeichnet wird, schützen die Lagune von Marano vor dem offenen Meer. Typisch für die Lagune, in der eine besondere Sumpfvegetation vorherrscht, sind die zeitweise bewohnten Fischersiedlungen mit den typischen aus Schilf und Holz errichteten „Casoni“.
In der Lagune von Marano liegen auch zwei Naturschutzgebiete: das Reservat Foci dello Stella und das Reservat Valle Canal Novo. Das Naturschutzgebiet Foci dello Stella, in dem eine vielfältige Vogelwelt wie der Purpurreiher und der Sumpffalke zu Hause sind, ist nur über den Wasserweg mit dem Motorboot für Touristen erreichbar.

Das Naturschutzgebiet Valle Canal Novo, das sich über die ehemalige Fischerlagune „Corniolo“ und einige Saatböden erstreckt, wird ebenfalls durch die typischen „Casoni“-Bauten charakterisiert und gibt einen Ausschnitt des Lagunenhabitats getreu wieder: Flussmündung, Sandbänke, der Paluo, Kanäle und Dünen. Relativ neu ist das Gästehaus „Cason Sarsegna“, in dem bis zu 60 Personen untergebracht werden können.

Mit dem Schiff in die Lagune

Eine Flusskreuzfahrt, ein Tripp mit dem Hausboot oder ein Ausflug mit einem der Boote und Motorboote für Touristen sind eine gute Möglichkeit, um mehr über die Lagunenlandschaft und die Naturschutzgebiete in Erfahrung zu bringen.

Fischerdorf Marano Lagunare

Das Leben in Marano Lagunare, einem kleinen Fischerort in der Nähe von Lignano Sabbiadoro, war seit jeher durch die Lagune und den Fischfang bestimmt. Der Ort konnte sich bis heute seinen besonderen Liebreiz bewahren und in den vielen kleinen Gassen und auf den Plätzen scheint die Zeit still zu stehen. Beliebte Fotomotive in Marano Lagunare sind der Platz „Granda“, der von einem mehr als 1000 Jahre alten Turm beherrscht wird, sowie die schmucke Hafenanlage.

Die meisten Kanäle in der Lagune sind natürlich, der Mensch hat nur die Briccole (Pfähle) eingetrieben
Die meisten Kanäle in der Lagune sind natürlich, der Mensch hat nur die Briccole (Pfähle) eingetrieben © FVG
Laguna di Marano
Laguna di Marano © FVG
Laguna di Marano
Laguna di Marano © FVG