Von oben betrachtet ist Palmanova ein ideales Nonagon (Neuneck). Sternförmig streben die Straßen vom Zentrum nach außen, dorthin, wo man die Stadt noch durch Tore passiert. Drei an der Zahl sind es: Porta Aquileia, Udine und Cividale. Egal, aus welcher Richtung man kommt, die
Wege münden auf der sechseckigen Piazza Grande, dem ehemaligen Exerzierplatz.
Palmanova ist ein Meisterstück der venezianischen Militärarchitektur, eine Festungsstadt zur Verteidigung der Gebietsgrenzen und gegen den Einfall der Türken. In Palmanova ist alles Geschichte. Sichtbar gemacht im Städtischen Geschichtsmuseum, mit alten Waffen, Erinnerungsstücken und Dokumenten über die Geschichte der Stadt, ausgehend von ihrer Gründung unter den Venezianern bis zum Zweiten Weltkrieg.
Es ist schon ein Erlebnis für sich, die Straße rund um die Stadt zu umfahren und die Wälle und Festungsanlagen zu betrachten. Auf der sechseckigen Piazza Grande reiht sich ein sehenswertes Bauwerk neben das andere, darunter der Dom, der mit bemerkenswerten Werken ausgestattet ist. Einladend sind die zahlreichen Caffès auf der Piazza und die netten Trattorien mit regionalen Spezialitäten und Weinen.
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Die sternförmige Ideal-Stadt
© Ecoplane